Die liberale Montags-Kolumne von Ramin Peymani, Autor von „Das Grauen“

Das Special zur Bundestagswahl: Deutschlands Kanzler und die Zahlen

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Photo by Pascal Volk

Liebe Leser, die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag steht vor der Tür. Dies hat der Finanzdienstleister Smava zum Anlass genommen, die volkswirtschaftlichen Leistungen der acht deutschen Bundeskanzler Revue passieren zu lassen:

Unter welchem Staatsoberhaupt hatte Deutschland die niedrigste Arbeitslosenquote?
Bei welchem Bundeskanzler hatte die Bundesrepublik die höchsten Staatsschulden?
Wie haben sich die „realen“ Verdienste in den vergangenen 70 Jahren entwickelt?

Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen die nachfolgende interaktive Grafik, welche es ermöglicht, ausgewählte Wirtschaftskennzahlen der jeweiligen Wahlperioden zu vergleichen.

Natürlich sind volkswirtschaftliche Veränderungen niemals allein einer Regierung zuzuschreiben. Viele Faktoren bestimmen Konjunktur, Arbeitslosigkeit, Lohnniveau und Preisentwicklung. Und so schön sich die Zahlen der Kanzlerin Merkel lesen – allzu groß sollte der Jubel nicht ausfallen, wenn sich Preisblasen bilden und die Staatsschulden durch die Decke gehen.

Bei aller Freude über die Steigerung der etwas irreführend als „Reallohnniveau“ bezeichneten Kaufkraft sollte man auch bedenken, dass die Berechnung der Arbeitlosenzahl im Verlaufe der Zeit immer wieder angepasst worden ist, damit die Zahlen nicht zu groß werden. Besonders dramatisch jedoch ist die Tatsache, dass die eigentlichen Staatsschulden ein Mehrfaches der ausgewiesenen Summen betragen, wenn man korrekterweise die enormen Pensionsverpflichtungen an Beamte hinzurechnet.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und informative Momente mit diesem Wahl-Special!

 

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