15 Jahre Kanzlerin: Der Jubiläumsgruß eines beunruhigten Bürgers

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Hey, Angie, fünfzehn Jahre bist Du nun schon Kanzlerin. Du verdienst es, dass ich Dir mal schreibe. Ich komme auch gleich zum Punkt: Angie, das hat alles keinen Wert mehr. Du hast es … wie sage ich Dir das jetzt am besten? … Du hast es vergeigt! Sieh zu, dass Du mit Anstand bis zum September kommst. Und dann geh mit Anstand. Wird schwer genug, nach allem, was Du diesem Land angetan hast. Dabei hattest Du so viel Glück: Der Gerhard von der SPD hatte die Drecksarbeit gemacht, mit der Du ab 2005 glänzen konntest. Dann kam das Sommermärchen – also damals war´s jedenfalls noch eins – und Du konntest Dich im Erfolg unserer Nationalmannschaft sonnen. Die durfte 2006 ja noch so heißen. Die Wirtschaft brummte, die Menschen waren froh und es hatte sich sogar so etwas wie Stolz entwickelt. Stolz auf das eigene Land. Nationalstolz. Der war Dir allerdings zuwider, wie wir bald erfahren mussten. Der Aufbruch ins neue Jahrtausend war jedenfalls geschafft. Dass Dir dann die Finanzkrise um die Ohren flog, dafür konntest Du nichts. Der unsägliche Euro hatte in Europa wie ein Brandbeschleuniger gewirkt. Den hatte Dein Förderer Helmut zu verantworten. A propos Helmut: Dem hast Du zur Jahrtausendwende schön die Ellbogen in die Rippen gehauen, mein lieber Schwan! Das musste Dir erstmal jemand nachmachen. Weg war er. Dich hat es nicht die Bohne gekümmert, dass Dir der Helmut 1994 überhaupt erst die Tür in die große Politik geöffnet hatte, als Du schlecht frisiert und schlecht angezogen daher geschlurft kamst. Du hast ihn nicht mehr gebraucht und hast ihn einfach entsorgt, so wie Du es danach mit allen Männern in Deiner Partei gemacht hast – und mit manchen Frauen. Jedenfalls mit allen, die Dir hätten gefährlich werden können.

Ich habe Dir echt eine Chance gegeben – sogar verteidigt habe ich Dich, als mich einige zu Beginn Deiner zweiten Amtszeit vor Dir warnten

Ich kann mich noch gut an Deine ersten Schritte im Amt erinnern: Bei der Auswahl Deiner Garderobe habe ich Dir damals geholfen, als Du vor der Gala zur WM-Auslosung unsicher warst, was passend wäre. Ich bin auch eilig aufgesprungen, um Deinen Durst zu löschen, als Du bei einem Deiner ersten Länderspielbesuche als Kanzlerin mit weit geöffnetem Mund kauend im VIP-Raum wissen wolltest: „Habta hier auch was zu trinken?“ Ich habe Dir echt eine Chance gegeben. Sogar verteidigt habe ich Dich, als mich einige zu Beginn Deiner zweiten Amtszeit warnten: „Die Frau ist hochgefährlich!“ Sie sollten recht behalten. Ach, Angie, was hast Du nur aus diesem wunderbaren Land gemacht? Du hast die Schleusen für die Glücksritter aller Herren Länder aufgemacht, um Dich mit der Journaille zu verbrüdern. Deshalb hast Du der CDU auch gleich alle konservativen Positionen ausgetrieben. Unter Deiner Regie galoppieren die Energiepreise wie noch nie, weil Du die grüne Sekte bei Laune halten willst. Du hast die Gesellschaft so tief gespalten, wie dies vor Dir keinem deutschen Politiker seit einhundert Jahren gelungen war. Du hast die führenden Branchen unserer Wirtschaft zerlegt. Sicherheit, Verkehrsinfrastruktur, Energieversorgung – kein Bereich, in dem Deine Zerstörungskraft nicht ihr volles Potential entfaltet hätte, ganz zu schweigen von Deinem erbitterten Kampf gegen offene gesellschaftliche Debatten. Aber vor allem auf dem Feld, dem vielleicht Dein größter Einsatz galt, konntest Du in den letzten Jahren so manchen Sieg davontragen: Beim Demokratieabbau. Das Parlament siehst Du als notwendiges Übel, das seine Daseinsberechtigung bestenfalls als Kulisse für Deine Herrschaft hat. Du regelst die Dinge lieber im kleinen Kreis, ohne lästigen Widerspruch.

Das hast Du sauber hinbekommen mit Deinen Redaktionsnetzwerken und Rechercheverbünden – der alte Goebbels rotiert vor Freude im Grab

Soll auch keiner behaupten, Du hättest uns nicht vorgewarnt: Schon Monate vor Deiner erstmaligen Wahl hast Du uns 2005 wissen lassen, dass Deutschland „keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft für alle Ewigkeit“ habe. Da hätten wir hellhörig werden sollen, doch wir waren so naiv zu glauben, deutsche Geschichte könne sich so schnell nicht wiederholen. Im Osten, wo sie sich erst fünfzehn Jahre zuvor aus einem totalitären Regime befreit hatten, da schrillten bei einigen laut die Alarmglocken. Dort haben sie längst durchschaut, was Du treibst. Deswegen werden Deine Helfer auch nicht müde, Jagd auf „Dunkeldeutschland“ zu machen. Aber sie jagen nicht nur Ostdeutsche. Wer sich Deiner Politik nicht anschließt, gilt inzwischen als Staatsfeind. Lieschen und Michel finden das klasse. Das hast Du sauber hinbekommen mit Deinen Redaktionsnetzwerken und Rechercheverbünden, bei denen selbst der alte Goebbels im Grab vor Freude rotiert. Irgendwie kann ich Dir aber nur halb böse sein, denn Du bist ja selbst ziemlich arm dran. Von wegen Regierungs-Chefin. Die Vereinten Nationen sagen Dir und Deinesgleichen, wo`s lang geht. Die hat zwar von uns Bürgern keiner gewählt, aber die dürfen das trotzdem. Das gilt übrigens auch für den Internationalen Währungsfonds oder die Weltgesundheitsorganisation. Na ja, mitverantwortlich bist Du dafür schon. Ihr Staats- und Regierungschefs habt es so gewollt. „Frieden“ habt Ihr laut gerufen, „Sicherheit“ und „Stabilität“. Und jetzt habt Ihr den Salat. Eine Frage hätte ich da aber doch noch, Angie: Der Helmut war ganze 16 Jahre und 25 Tage im Amt. Wenn Du Ende September abtrittst, sind es weniger. Wirst Du das ertragen können? Ich bete zu Gott, dass Deine Antwort „Ja“ lautet. Tschüss, Angie!

 

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8 Kommentare

  1. Es braucht mehr als eine brummende Wirtschaft um stolz auf sein Land zu sein, z.B. das Erleben das juristisch und moralisch das Richtige getan wird.
    Deutschland hat die Geschichte vor 1945 nicht hinreichend aufgearbeitet. Nach 1990 zeigten sich nur allzu deutlich die Nachteile der Verfasstheit der Bundesrepublik, welche bis dahin unter den Bedingungen des kalten Krieges eingehegt waren, nun aber an die Oberfläche brachen.
    Es gab aber zumindest eine Weisheit nach 1945 und diese ist im Artikel 146 Grundgesetz (GG) nachzulesen und wurde 1990 nicht beherzigt – diese Weisheit meint nicht, das das GG keine Verfassung ist und wir deshalb eine Verfassung bräuchten, sondern diese Weisheit meint das Ausformulieren und Bestätigen einer Verfassung durch Volksabstimmung wäre ein Schritt der die Menschen in Deutschland zusammenbrächte und der eine Zukunftsvision setzen könnte.

    Die Bundesrepublik ist, in Praxis, noch nicht einmal eine gründlich fehlerbereinigte Weimarer Republik und so sie das wäre, wäre es zu wenig um im 21. Jahrhundert noch in der Oberliga mitspielen zu können.
    MIt Unfreiheit (generell, aber namentlich auch einer unfreien Wirtschaft) hat sich die Mehrheit anscheinend abgefunden und Unrecht zerfrisst unser Land im Kleinen wie im Großen.

  2. BILD Peter Tiede: „Endlich, endlich, endlich – zu Weihnachten werden wir endlich den Impfstoff kriegen.“. Das sei ein frohe Botschaft, eine wirklich gute Nachricht. „I am a strong woman!“ aber ich weine , weine… Da propagiert ein ( scheinbar) sorgloser Mensch einen Impfstoff, der angeblich nur noch Nebenwirkungen 3.Grades bewirkt. Wird die schweigende Mehrheit, was von den Medien oft als Zustimmung verdreht wird, die Impfung gestatten? Ist das Schweigen nicht in Wahrheit große Angst? Ich höre von der „schweigenden Mehrheit“ : „ Das hat seine Gründe. Das wird man nicht machen. Das wäre ja leichtsinnig. Das muss man der Wissenschaft überlassen.“ oder „ Impfen lasse ich mich nicht..“ Ist große Überzeugung? Wird man dem Steuerungsprozess dann unkritisch folgen, weil doch die „ Guten“ mitmachen, das ja eine Bürgerpflicht. Viele Leute sagten mir im März: „ Eine Maske werde ich nicht tragen! Prof. Drosten hält die ja auch für unsinnig!“ Jetzt tragen die gleichen Leute eisern eine Maske. „ Mit dem heutigen Wissen…“ Diese Menschen können und wollen keinen Steuerungsprozess erkennen. Jedoch sind meine Mitmenschen schnell überreizt. Die Teilnahme an der Demo 29.08. haben meinen Mann und mich in den Status „rechtsoffen“ versetzt und nun wurden wir schlagartig von sozialen Beziehungen ausgeschlossen. Die an uns versuchten Rettungsversuche wohlmeinender Freunde und Angehöriger sind gescheitert, denn nur für kurze Zeit konnte ich mich selbst zensieren. Mir wurde vorgeworfen, ich hätte das „ Dunning-Kruger-Syndrom“. Ich habe beobachtet wenn Ungerechtigkeit geschieht, selbst dann werden die Menschen nicht mehr laut. Nur wenige stehen deutlich für Gerechtigkeit ein. Die meisten Kleinbetriebsinhaber kennen aus jahrelangem Erleben, dass man konstant bestraft wird und soziale Benachteiligungen erfährt. Nun werden gleich ganz real die meisten Existenzen vernichtet, auch das kommt bei der (gut versorgten) Arbeitnehmerschaft / Rentner gar nicht an. Die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen werden von den Massen selten hinterfragt. Wie oft hörte ich: „ Jetzt soll ja bald der Impfstoff kommen.“ Diese Aussage zeichnet dann einen braven regierungstreuen Bürger aus und bringt die Zweifler zum Schweigen. Diejenigen, die sich dann noch trauen für Gerechtigkeit, Freiheit, Aufklärung, Diskussion, andere wissenschaftliche Aussagen einstehen werden beleidigt, verleumdet, bestraft…

    1. Das ist so eine Sache. Was seit sehr langem geschieht, nein das ist falsch, es geschieht ja nicht einfach so, sondern es ist seit urlangem geplant und wird durchgezogen. Also, was da durchgezogen wird, ist derart allumfassend, perfide, hinterhältig, widerlich, dass es das Vorstellungsvermögen des „Normalos“ alpenhoch übersteigt. Der „Normalo“ wird davon auch kaum was mitkriegen (können), solange seine einzige Informationsquelle aus Chips, Bier/Rotwein, Tagesschau, Kleber, Lanz und ähnlich journalistisch wertlosem Gesindel, Spiegel, Faz etc. besteht. Erst wenn das Fernsehen die Wahrheit senden wird, wird der Normalo auf die Straße gehen und genau dagegen kämpfen. Die viele Jahrzehnte angewandten Techniken von „Voll“-Beschäftigung, Ablenkung, Vollverblödung, betreutem Denken, chemischer und psychischer Vergiftung sind bislang einfach zu erfolgreich gewesen. Vielleicht macht es die genverändernde Impfung ja leichter, weil man keine Erinnerung, keine Skrupel, kein Gewissen, keine Freude mehr hat. „Ihr werdet nichts besitzen und damit glücklich sein“. Bei negativ ausgefallener Gedankenkontrolle wird man über 5G einfach ausgeschaltet. Aus Solidarität.

  3. Man lese das Buch von Michael Morris „Lockdown“. Das steht alles drin, aktuell ist es noch viel schlimmer als manche Gutgläubigen denken.
    J.B.

  4. Verehrter Herr Peymani,
    erlauben Sie mir, eine Kleinigkeit zu ergänzen: Angies heldenhaften Kampf gegen Klimaleugner, Coronaleugner, Islamophobe, Homophobe, Genderkritiker, Energiewendekritiker und überhaupt gegen alles rechts von ihrer nach links getriebenen „christlichen“ Partei.

  5. Eine immer noch schöne und wohlwollend formulierte Hommage für den wohl schlechtesten deutschen Regierungschef seit Gründung der Bundesrepublik. An sich hätte sie einen anderen Text verdient. Dennoch muss auch ich ihr Respekt zollen: es ist erstaunlich wie eine vollkommen blasse, uncharismatische und sprachlich sowie intellektuell eher schwach ausgestattete Person sich solange und erfolgreich an der Macht halten konnte. Zumal ein Teil des Souveräns ihr immer noch zu Füßen liegt (der andere Teil allerdings verdammende Wünsche formuliert, die ich lieber hier nicht zitiere) Was ist ihr Geheimnis? Ich würde es absoluten Machtpopulismus nennen, getarnt hinter scheinbar abwägender mütterlicher Fürsorge in einfacher Sprache dargeboten. Das suggeriert Volks- und Herzensnähe. Die Fahne dorthin geschwenkt, wo der Wind gerade in der veröffentlichten Meinung weht.

    Begonnen hat sie als Neoliberale mit Kirchhoff, das war damals 2005 gerade Mode. Als dieser Herr Professor von den Sozialdemokraten aber verbal niederkartätscht war und sie nur knapp BK werden konnte, wechselte sie bei nächster Gelegenheit ihre Rolle. Zunächst als Retterin des Euros, des Projekts Europa (eigentlich EU) bis hin zur Bewahrerin des europäischen Friedens und trampelte alle nieder, die ihr im Wege standen. Das war ihre neue Rolle: Retterin vor den großen Gefahren der Bürger, nachher der ganzen Menschheit, immer gewaltiger und machtbewusster war ihr Anspruch – aber weiterhin klein und bescheiden im Auftritt wie es Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller so gefällt. Genial.

    Mit Fukushima landete sie ihren nächsten Coup und nahm nun auch die grünen Spießer und die betuchte Öko-Bourgeoisie mit auf ihre Reise ins gelobte Land der Nachhaltigkeit.

    Als ihre vollkommene menschliche Empathielosigkeit bei diesem einen Flüchtlingskind offenkundig wurde und ihr Ruf als gütige Landesmutter in Gefahr geriet, holte sie wenig später wie zur eignen Rehabilitation knapp 2 Millionen „Flüchtende“ in einem Akt des moralischen Imperativs ins Land und konnte nun auch Identitätslinke, die zahllosen NGOs, die gesamte Sozialindustrie und die schon lange abgedrehten Staatskirchen auf ihre Seite bringen.

    Der Corona-Virus ermöglichte ihr bislang das größte Meisterstück: die „Menschen“ vor der scheinbar großen tödlichen Gefahr zu schützen und gleichzeitig sie in einem bislang unbekannten Maße zu unterdrücken. Dafür wird sie von besagtem (Untertanen-)Teil des Souveräns heute mehr denn je gehuldigt als zuvor und gleichzeitig ist es ihr gelungen, auch die Antifa und anderes linksextremistisches Lumpenpack für sich zu instrumentalisieren – als Stoßtrupp gegen Querdenker und andere, die mit der schrittweisen Abschaffung des liberalen Nationalstaats und seiner Verfassung nicht einverstanden sind. Chapeau Dr. Angela D. Merkel

  6. Eilender Gehorsam
    Die Kanzlerin hat ausgeführt was ihr Auftrag bzw. Aufträge waren.
    Schon in der Eröffnungsansprache der 1.Sitzung des Deutschen Bundestags am 7.September 1949 wurden die Weichen gestellt.Es redet Altpräsident Löbe:
    „Deutschland will — ich sagte es schon — ein aufrichtiges, friedliebendes, gleichberechtigtes Glied der Vereinigten Staaten von Europa werden. Wir haben im Staatsgrundgesetz von Bonn den Verzicht auf nationale Souveränitätsrechte schon im voraus ausgesprochen, um dieses geschichtlich notwendige höhere Staatengebilde zu schaffen, und werden uns auch durch Anfangsschwierigkeiten von diesem Ziel nicht abschrecken lassen.“

    Was die Ereignisse im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung betrifft hier noch ein Augenöffner: Rede von Hand Georg Maaßen: https://www.youtube.com/watch?v=nEc0je24ZDA&feature=emb_logo

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