Die HSH Nordbank ist eine von 9 überflüssigen Landesbanken, die sich die Fürsten unseres föderalen Systems halten. Sie dienen lediglich als Lustspielzeug der Ministerpräsidenten und so ist es kein Wunder, dass sie sich in der Finanzkrise heftiger verspekuliert haben als die privaten Banken. Immerhin haben die leeren Kassen im Verlaufe der Jahrzehnte einige Bundesländer gezwungen, sich ein Institut zu teilen, mit Hilfe dessen sie ihren Getreuen Pöstchen zuschanzen können. Ob die unanständige Zahl noch weiter reduziert werden wird, ist fraglich. Da hilft es auch nicht, dass in der New Yorker Filiale jetzt Praktiken bekannt geworden sind, die man nur glauben kann, wenn man selbst einmal in einer internationalen (Investment-)Bank beschäftigt war. Mit internen Sexdienstleistungen kletterte dort nämlich die weibliche Belegschaft immer wieder auf der Karriereleiter empor. Dass die Bank dies tolerierte, ist widerlich und definitiv den Klodeckel des Tages wert.

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