Braune Weltverschwörung: Die linke Sehnsucht nach einem globalen Nazi-Netzwerk

netzwerk photo
TheAndrasBarta / Pixabay

Der einst renommierte „Spiegel“ gehört inzwischen zu den umstrittensten Magazinen in Deutschland. Neben seiner regierungstreuen Berichterstattung scheint er zunehmend auch Anker im linksextremen Milieu werfen zu wollen. Dabei spielt der kostenlose Internetauftritt eine immer größere Rolle. Die zahlungsunwillige Klientel wird von „Spiegel-Online“ mit reichlich Hetze und links-grüner Ideologie genau dort abgeholt, wo sie sich in ihrem abgrundtiefen Hass auf alles Bürgerliche hinter Computern und Handys verschanzt. Unterdessen gehen die Verkaufszahlen des wöchentlichen Printmagazins immer weiter zurück. In den letzten zehn Jahren hat fast ein Viertel der Abonnenten dem „Spiegel“ den Rücken gekehrt. Geradezu dramatisch ist der Schwund im freien Verkauf: Nicht einmal mehr 175.000 Exemplare fanden im vierten Quartal des vergangenen Jahres zum regulären Preis einen Abnehmer. Mit der großen Zahl an Lesezirkel-, Bord-, Marketing- und Freiexemplaren weitet der Verlag seinen Verbreitungsgrad deutlich aus. Alles in allem wirft der „Spiegel“ auf diese Weise pro Quartal immerhin noch fast eine Dreiviertelmillion seines Wochenmagazins auf den Markt. Was die Qualität angeht, so sollte spätestens seit der „Relotius-Affäre“ auch der Letzte begriffen haben, dass Fakten längst nicht mehr oberste Priorität genießen. Das frühere „Sturmgeschütz der Demokratie“, das einst sinnbildlich für den Auftrag der „4.Gewalt“ stand, den Regierenden auf die Finger zu schauen, ist zur „linken Stimmungskapelle“ verkommen, wie der langjährige „Spiegel“-Redakteur Matthias Matussek in meinem aktuellen Buch „Chronik des Untergangs“ feststellt.

Der „Spiegel“ befriedigt sich in seiner neuesten Ausgabe an der Vorstellung, es gäbe eine rechte Weltverschwörung

Neben Rassismus- und Antisemitismus-Vorwürfen begleitet den „Spiegel“-Verlag auch immer wieder die Klage, nicht nur die Grenzen des Anstands zu überschreiten, sondern insbesondere gegen die Selbstverpflichtungsregeln des Journalismus zu verstoßen. Unter anderem missbilligte der Deutsche Presserat 2014 das Titelblatt einer „Spiegel“-Ausgabe, weil die abgebildeten Fotos den Opferschutz verletzten und die Opfer politisch instrumentalisierten. Der Redaktion war die Rüge des Presserats damals nicht einmal eine Erwähnung wert, geschweige denn eine Entschuldigung. Noch in frischer Erinnerung sind auch die Cover zu Donald Trump, die das demokratisch gewählte Staatsoberhaupt der USA in den Dreck zogen. Eine derartige Herabwürdigung eines amerikanischen Präsidenten ist besipiellos in der deutschen Geschichte. Nun hat der „Spiegel“ einen neuen Tiefpunkt gesetzt. Das Magazin, dem der Pressekodex einerlei zu sein scheint, befriedigt sich in seiner neuesten Ausgabe an der Vorstellung, es gäbe eine rechte Weltverschwörung. Illustriert wird die Titelgeschichte, in der es um ein paar Dutzend weltweit verstreuter Rechtsextremer geht, mit einem brennenden Hakenkreuz. Die „Spiegel“-Macher, die Andersdenkende so gerne der Verbreitung wilder Verschwörungstheorien bezichtigen, phantasieren dabei ein rechtsextremes Terrornetzwerk herbei, das weltweit Anschläge koordiniert. Mit glühendem Eifer scheint die Redaktion das neuseeländische Attentat eines verrückten Einzeltäters dazu nutzen zu wollen, neben dem realen IS-Terror und dem straff organisierten linken Extremismus-Netzwerk eine globale Nazi-Organisation zu erdichten.

Ständig wechselnde Chefredakteure treten das Erbe großer Persönlichkeiten wie Augstein, Böhme und Aust mit Füßen

Immer wieder hatte sich der „Spiegel“ in der Vergangenheit an die Spitze linker Medien gesetzt, die rechte Terrorzellen in allen nur denkbaren Institutionen und gesellschaftlichen Bereichen vermuteten. Dafür genügte 2017 bereits ein handgeschriebener Zettel zweier Einfaltspinsel, auf dem diese notiert hatten, welchen Linken sie im Dunkeln gerne einmal heimleuchten würden. Die sogenannte Todesliste war wochenlang Anlass, über unentdeckte Rechtsextreme in Deutschland zu diskutieren. Ebenso die vermutete radikale Gesinnung eines Oberleutnants, um den herum eine rechtsextreme Terrorgruppe innerhalb der Bundeswehr ersonnen wurde. Unlängst wartete der „Spiegel“ mit einer Geschichte über ein „Netzwerk durchtrainierter Rassisten“ auf, in der die Kampfsportszene unter die Lupe genommen wurde. Diese dürfte tatsächlich enge Verbindungen ins kriminelle Milieu aufweisen, sich dabei aber weniger für einen rechten Umsturz in Form bringen, wie der „Spiegel“ behauptet, als vielmehr für die Revierkämpfe um das florierende Geschäft mit Drogen und Prostitution. Das Magazin schafft es in dieser Story übrigens, einen „jüdischen Kontingentflüchtling“ aus Russland zum Neonazi zu machen. Verwundert reibt man sich die Augen. Ständig wechselnde Chefredakteure treten das Erbe so großer Persönlichkeiten wie Augstein, Böhme und Aust mit Füßen. Und die heutigen Redaktions-Millennials sind journalistisch Lichtjahre von den Karaseks, Matusseks und Steingarts entfernt, die das Blatt einst prägten. Dass der „Spiegel“ mit seiner Nazi-Masche Erfolg hat, sagt viel über eine Zeit aus, in der linke Hetze Beifallsstürme auslöst und „Relotius“-Journalismus Medienpreise sichert.

Mein aktuelles Buch Chronik des Untergangs – Ist es für uns wirklich erst 5 vor 12? erhalten Sie auf Wunsch als signierte Ausgabe. Hexenjagd – Der mündige Bürger als Feindbild von Politik und Medien und Das Grauen – Deutschlands gefährliche Parallelgesellschaft gibt es ebenfalls im Buchhandel. Spukschloss Deutschland erhalten Sie als Ebook.

7 Kommentare

  1. Der Blick auf/in den „Spiegel“ im Lauf der Jahre und Jahrzehnte erweist sich als doppeldeutiges Wortspiel – „spiegelt“ sich doch die Veränderung der Gesellschaft von einem in der Jugend als selbstverständlich betrachteten Gemeinwesen hin zu einer von realitätsfernem, grün angehauchtem Wunschdenken getriebenen Ansammlung von Minoritäteninteressen.

    Bis 2011 oder 2012 hatte ich den „Spiegel“ abonniert – heute ist es (sofern nicht ein „sittenwidriger“ Artikel versehentlich den internen „Big Brother“ passiert) gerade noch Jan Fleischhauer, dessen Beiträge mich an bessere Tage des „Sturmgeschützes der Demokratie“ erinnern.

    Besagtes „Sturmgeschütz“ habe ich wiederholt Rohrkrepierer zugeschrieben – aber einigen Wochen tauchte dann der Begriff „Konfettikanone“ auf. Ehre, wem Ehre gebührt: meine „Rohrkrepierer“ entsende ich damit in den Ruhestand.

  2. Sehe ich unsere Regierenden im Staatsfunk, und höre deren geistigen Output, läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter, ob der dilettantischen Performance, des niveaulosen und unüberlegten Inhalts ihrer Worte, in Anbetracht ihrer politischen
    Gestaltungsmöglichkeiten. Politiker sind mittlerweile die fleischgewordene Unfähigkeit. Die Macher ihrer untertänigsten Presse folgen deren Inhalt bzw. ‚Narrativ‘, und befinden sich höchstens auf einer ähnlichen intellektuellen Ebene.
    Mascolo, lang an Körpergröße, kurz im Denken, Jakob Augstein, das bemitleidenswerte, reiche Kuckucksei, die linke Bazille, bei welchem, aufgrund seines günstigen Geburtenstatus, nur der Irrsinn nachhaltig ist. Fleischhauer wird noch als letzte Bastion für Leser gehalten, deren IQ wenigstens den armen, zu Tode Verurteilten, in Amerika entspricht, die nicht hingerichtet werden dürfen, weil ihnen aufgrund ihrer Blödheit die Einsicht zur kriminellen Vorgehensweise ihrer Tat fehlt. Ich glaube der liegt so bei 70….Wer jeden als ‚Nazi‘ und ‚Rechtsradikalen‘ diffamiert, der dem vorgeschriebenen Narrativ nicht folgt, ist nicht Opfer einer ‚rechten Verschwörung‘ , sondern sollte bei wachsendem Widerstand der Bevölkerung gegen Schwachsinnspolitik, die Möglichkeit des eigenen Versagens ins Auge fassen.

  3. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen , warum immer wieder die Querverweise auf die NAZIs kommen? Derjenige , oder diejenigen die dieses immer wieder sagen und schreiben sind einfach dumm und kennen die Geschichte nicht. Man kann die heutigen Politiker, der etablierten Parteien nicht mit den NAZIs vergleichen! Die NAZI Größen hatten einen IQ zwischen 160-180! Die heutigen Politiker kommen gerade auf einen IQ in Höhe der Zimmertemperatur! Sie haben nicht gelernt und können nichts!

  4. Der bekannte Spruch „Die Faschos die sind wieder da, sie nennen sich jetzt Antifa“ hat offensichtlich seine Wirksamkeit erreicht. Nicht nur die schwarze Kleidung (ein Markenzeichen der Faschisten unter Musolini) zeigt die Verbundenheit der Antifa zuz den ehemaligen Faschisten in Italien, sondern auch die kompromißlose Verteufelung aller Andersdenkender, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. Und was sein darf wird von den Meinungsmachern und den Medien bestimmt.

  5. Tja, wieder einmal bestätigt sich, dass die Linken die Welt nur mit ihren eigenen beschränkten Denkmustern sehen und erklären können. Weil sie selber dumm, psychisch krank und voller Existenzängste sind behaupten sie ständig, dass „Wutbürger“ u.ä. aus Dummheit und Angst sich die „falsche“ politische Meinung gebildet haben. Weil sie selber jeden krankhaft hassen und verfolgen, der ihr Weltbild bedroht, ist jede Kritik oder ein Argument das sie nicht widerlegen können, eine „Hassrede“ und der Kritiker ein „Hetzer“. Genauso ist es hier: Weil sie sich in ihrem fanatischen Verfolgs- und Vernichtungswahn ihrer Kritiker international und national vielfältig vernetzen und querfinanzieren, muss der Gegner selbstverständlich genauso funktionieren und eine gesteuerte Organisation besitzen. Etwas anderes, wie eine organisch nachwachsende Reaktion auf ihren Hass, die immer stärker wächst je härter sie sie bekämpfen, ist vollkommen außerhalb ihres Vorstellungsvermögens.

  6. Das Klima wird nicht nur rauer, sondern zunehmend ungemütlicher. – Der Sprecher der Identitären in Österreich hatte gestern wohl Besuch vom Staatsschutz: ‚Verdacht auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.‘ – Der Christchurch-Attentäter war so freundlich der Identitären mit einer großzügigen Spende zu bedenken, über deren Höhe sich Sellner wohl bislang noch ausschweigt…

    Sicherlich ein gefundenes Fressen für alle, die am Narrativ der großen Verschwörung stricken…

    Sicherlich auch ein gefundes Fressen für alle, denen daran gelegen ist, den Meinungskorridor noch ein wenig enger zu schnüren.

    Jeder, der einmal wissen wollte, wie Gleichschaltung, Aushöhlung einer Gesellschaft von innen und die Errichtung eines totalitären Staates so funktioniert, darf das wohl heute in Echtzeit miterleben.

    Welche Algorithmen wohl heute bereits im Netz Kommentare mitlesen und auswerten, wollen wir ebenso wenig wissen, wie was auf der nächsten Stufe der Demaskierung dann mit ihnen geschehen wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

%d Bloggern gefällt das: