Corona sei Dank: Hurra, wir haben die Grippe besiegt!

Grippe photo
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Der Mensch fühlt sich allen anderen Lebewesen überlegen, weil er nach seinen eigenen Maßstäben am intelligentesten ist. Allerdings ist die Intelligenz bei den Menschen sehr unterschiedlich verteilt. Sich allein auf sie zu verlassen, muss ohnehin kein Vorteil sein. So gilt im Tierreich vor allem der Instinkt als entscheidender Erfolgsfaktor. Man würde sich wünschen, dass sich mehr Menschen die angeborenen Instinkte erhalten hätten. Leider werden diese heute schon Kleinkindern ausgetrieben. Insbesondere den seit der Jahrtausendwende Geborenen sind sie abhanden gekommen. Aber auch der überwiegende Teil aller anderen Menschen hat aufgehört, auf sein Bauchgefühl zu hören, das recht zuverlässig signalisiert, wenn etwas nicht ganz koscher ist. Wäre die Fähigkeit noch verbreitet, könnten Ideologen keine Wahlen gewinnen, indem sie anstrengungslosen Wohlstand versprechen. Sektenführer hätten wenig Erfolg beim Versuch, ein kollektivistisches Regime zu errichten, dessen Verheißungen ganze Heerscharen dazu verleiten, offensichtlichen Unfug für Wissenschaft zu halten. Und natürlich wäre es auch längst nicht mehr möglich, die halsbrecherischen Corona-Maßnahmen zu rechtfertigen, die so haarsträubend sind, dass sie die Intelligenz derer beleidigen, die sich ihren Instinkt bewahrt haben. Was uns Tag für Tag aufgetischt wird, ist so verrückt, dass die Erklärungen dafür ausgehen, warum so viele Millionen Menschen dem Irrsinn folgen. Sie glauben daran, dass es richtig ist, sich einsperren zu lassen, weil ein Erreger aus der Familie der Grippeviren einen Bruchteil derer, die er befällt, gefährden könnte. Bis zur siebten Nachkommastelle müssen jene rechnen, die eine überhaupt erkennbare Zahl produzieren wollen, mit der sie ihr Treiben zu begründen versuchen.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Grippe nur deshalb fast ausgerottet ist, weil sie nun im Gewand von SARS-CoV-2 daherkommt

Nun hat das Robert-Koch-Institut eine Mitteilung herausgegeben, die ungewollt das Corona-Narrativ ins Wanken bringt: Es werden in der aktuellen Saison kaum noch Grippefälle registriert, lässt uns die Bundesbehörde wissen, die direkt dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt ist. Potzblitz! Die Erkenntnis ist keinesfalls neu. Schon im Frühjahr 2020 war die Grippe plötzlich kaum noch messbar – vor der allgemeinen Maskenpflicht. Im Spätherbst wunderte sich die Weltgesundheitsorganisation über 98% weniger Grippefälle auf der Südhalbkugel. Damals erklärten uns angebliche Faktenchecker noch, wir stünden in unseren Breitengraden ja erst am Anfang der Grippewelle. Und nun? Ganze 400 Fälle wurden in der aktuellen Saison bisher bei uns gemessen, wo sonst Tausende Schwerkranke die Intensivstationen bevölkern. Natürlich haben die Wahrheitshüter auch dafür eine Antwort parat: Dies sei das Resultat der Corona-Maßnahmen. Nur seltsam, dass diese bei allen Atemwegsinfektionen zu wirken scheinen, außer bei Covid-19. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Grippe nur deswegen fast ausgerottet ist, weil sie nun im Gewand von SARS-CoV-2 daherkommt. Wo früher der Hausarzt ein paar Medikamente zur Linderung sowie Bettruhe verordnete, gibt es heute einen Eintrag in die Statistik – und das für Millionen von Menschen, die nicht einmal krank sind. Es erscheint keinesfalls verwegen, von den vielen Corona-Opfern mindestens mal die durchschnittliche Zahl der Grippetoten der letzten Jahre abzuziehen, dazu die Zahl all jener mit Vorerkrankungen. Ob „mit“ oder „an“, würde gar keine Rolle mehr spielen. Viel bleibt dann nämlich nicht mehr – die dreizehnte Nachkommestelle müsste her, um noch irgendetwas statistisch Messbares zu erzeugen.

Eine Spezies, die sich über ihre Intelligenz zu definieren versucht, neigt dazu, selbst den allergrößten Blödsinn zu rationalisieren

Als Befehlsüberbringer der Bundesregierung suchen uns die Staatsangestellten des RKI seit einem Jahr heim, um immer neue Kriterien zur Rechtfertigung der Corona-Herrschaft zu etablieren. Dabei können sie den Sinn der Messzahlen oft selbst nicht erklären – wie auch? Von der Verrücktheit des sinnfremd verwendeten Inzidenzbegriffs über den missbräuchlichen Einsatz des PCR-Tests bis zur irren Fokussierung auf immer neue Parameter zur Fetischbedienung der Lockdowner scheinen sich die Helfershelfer für nichts zu schade zu sein. Dass ihre widersprüchlichen Zahlenspiele mittlerweile diejenigen bestätigen, die die Machenschaften anprangern, fällt dem in Panik versetzten Publikum überwiegend nicht mehr auf. Und genau deshalb funktioniert das Ganze auch. Wenn Menschen das Grummeln, das sie in der Bauchgegend verspüren, nicht für den natürlichen Reflex des Körpers auf eine Täuschung halten, sondern für die Reaktion auf eine angebliche Menschheitsbedrohung, helfen auch Urinstinkte nicht weiter. Eine Spezies, die sich über ihre Intelligenz zu definieren versucht, neigt dazu, selbst den größten Blödsinn zu rationalisieren, weil nicht sein darf, was nicht sein soll. Und so lassen sich die treuen Wahlschafe vorgaukeln, die Politik rette sie vor der Massenvernichtung – wie sie das schon bei der drohenden Klimakatastrophe, der täglich neu abgewendeten Machtübernahme durch Reichsbürger und der nur noch mit radikalen Maßnahmen aufzuhaltenden Umweltapokalypse tut. Für intelligent hält sich heute, wer daran glaubt, den Weltuntergang dadurch zu verhindern, dass er die Joghurtbecher vor der Mülltrennung auswäscht und ganze Passagen seiner Pipi-Langstrumpf-Bücher schwärzt. Auch Maskieren und Verstecken gilt als intelligent. Was soll man da noch sagen?

 

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16 Kommentare

  1. Ein Artikel zum ct-Wert in der Welt offenbart die Absicht der Deutschen Medien, an einer wirklichen Aufklärung der Bürger nicht interessiert zu sein❗️

    Wie man diesem Artikel entnehmen kann, gibt es keine Einheitlichen Regeln. Je höher der Zyklus ist, je höher der ct-Wert ist, umso unwahrscheinlicher ist eine Weiterverbreitung des Virus.

    In einigen Laboren wird die Analyse bei einem Ct-Wert von 30 gestoppt, bei anderen erst deutlich später, etwa bei 40. Auf der einen Seite bringt dies einen Vorteil: Der PCR-Test ist so sensitiv, dass er auch die kleinsten Mengen des Virus nachweist. Doch auch der Nachteil kann schwerwiegend sein: Es werden Menschen in Quarantäne geschickt, die womöglich gar nicht mehr ansteckend sind.

    Natürlich hinter der Bezahlschranke versteckt, daher für euch rauskopiert.

    Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/plus226343967/Ct-Wert-beim-PCR-Test-Nicht-ansteckend-und-trotzdem-in-Quarantaene.html

  2. Genialer Beitrag!! Chapeau!! Den Begriff „Lockdowner“ merke ich mir, er trifft ironisch ins Herz des wohl größten Fakes der Nachkriegsgeschichte. Josef Kraus spricht von einer Phobokratie, eine autoritäre würde ich noch ergänzen. Angst und Schrecken „wissenschaftlich“ verbrämt und mit worst case Simulationen „belegt“, vollkommen überzogene und irrsinnige Grenzwerte und Messlatten, das ist die neue Herrschaftsform, gegen das unser Instinkt leider nicht vorbereitet war, …aber halt, einige schon. Der Autor und die Leser der Liberalen Warte schon. Wer seine innere Unabhängigkeit sich bewahrt hat, ist immer noch gegen diesen groben Unfug gefeit. Nur wie können wir diese Fähigkeit wieder zum Durchbruch bringen? Das ist für mich die Schlüsselfrage…

  3. ZITAT: Auf`s Bauchgefühl hören. Wer hinterfragt eigentlich mal die Umfragen, z. B. heute bei NTV. Da wären 80% der Befragten dafür, dass der Osterurlaub ausfällt (ausfallen muss wgn. Corona). Wir kennen in unserem Bekanntenkreis und in der Familie niemand der dafür ist. Da sagt mir mein Bauchgefühl auch dass da etwas nicht stimmt – und nicht nur etwas…

  4. Aber nein, Herr Peymani, „Hurra, wir haben Corona“ muss es heißen. Endlich hört man im Radio lustige Geschichten über Menschen, die sich selbst die Haare schneiden, man besingt die nie gekannte Besinnlichkeit im engsten Familienkreis oder preist die neue Bescheidenheit und schickt den Teufel, der uns zum Konsum verführt, zur Hölle! Bauchgefühl, Instinkt und kritischen Verstand braucht kein Mensch mehr ! Im Ernst, es wird Zeit, dass Mutter Natur mit ihren Gesetzen wieder durchgreift und denn Dummen keine Chance läßt.

  5. Für Menschen deren Synapsen noch korrekt funktionieren, ist es seit einem Jahr ein tägliches „Schmerzerlebnis“. Was einem Tag für Tag an Schwachsinn gegenüber tritt, kann man gar nicht beschreiben. Selbst die einfachsten logischsten Argumentationen oder Berechnungen (und das mit den offiziellen Zahlen) prallen an den Corona-Hörigen ab. Da werden die einfachsten Zusammenhänge völlig negiert und als Verschwörungstheorie abgetan, weil es ja die ÖR und der Mainstream gaaaanz anders gesagt/geschrieben haben (und da muss es ja stimmen^^) und natürlich Kanzler und Kanzlerin es so bestimmen, weil die wollen ja nur das Beste für uns……….“AMEN“

    p.s.: Lieber Gott; bitte lass es Hirn regnen und zwar ganz viel davon, denn die Herde der Rindviecher wird immer größer 😉

  6. „Die Zahl der Influenza-bedingten Arztbesuche in der Saison 2017/18 wurde auf rund 9 Millionen (95 %-Konfidenzintervall (KI) 8 – 10 Millionen) geschätzt. Nur für die Altersgruppe der 0- bis 4-Jährigen wurden mehr Arztbesuche wegen einer Influenza A(H1N1)pdm09-Infektion geschätzt, in allen anderen Altersgruppen wurden die meisten Erkrankungen durch Influenza B-Viren verursacht. Influenza-assoziierte Arbeitsunfähigkeiten (bzw. Pflegebedürftigkeit oder die Notwendigkeit der Bettruhe bei Patienten, die keine Krankschreibung benötigen) wurden auf 5,3 Millionen (95 %-KI 5,1 – 5,5 Millionen) geschätzt. Die geschätzte Anzahl der Influenza-bedingten Krankenhauseinweisungen aus primärversorgenden Praxen betrug 45.000 (95 %-KI 42.000 – 47.000).“

    (Quelle: Robert-Koch Institut,
    Bericht zur Epidemologie der Influenza in Deutschland Saison 2017/18, S. 7)

    Todesfälle durch Influenza (AG Influenza des RKI)

    Saison Exzess-Schätzung

    2001/02 0
    2002/03 8000
    2003/04 0
    2004/05 11700
    2005/06 0
    2006/07 200
    2007/08 900
    2008/09 11800
    2009/10 0
    2010/11 0
    2011/12 2400
    2012/13 20700
    2013/14 0
    2014/15 21300
    2015/16 0
    2016/17 22900
    2017/18 25100
    2018/19 n.v.

    (Quelle: Robert-Koch-Institut, Bericht zur Epidemologie der Influenza
    In Deutschland, Saison 2018/19, Seite 47, Arbeitsgemeinschaft Influenza)

  7. am 8. Maerz letzten Jahres sass ich mit drei Professorenkollegen beim Abendessen. An dem Tag hatte man begonnen, in der Uni Oberflaechen mit Alkohol abzuwischen als ob Ebola rumginge. Alle 4 waren der Meinung, dass das Irrsinn ist. Eine Woche spaeter hat John Ioannidis (4 Mal mehr Zitationen als der durchschnittliche Medizinnobelpreistraeger, wichtigster Epidemiologie der Welt) geschrieben, dass die Daten keine besonderen epidemiologischen Ereignisse zeigten. Der Great Reset ist das Ziel. 2010 ist es schiefgegangen, weil die Schweinegrippe die ungefaehrlichste aller Grippen war. Diesmal wird es durchzogen. Totalitarismus ist Endstation.

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