Neues Klima-Horoskop: Im Jahr 2090 gibt´s weniger zu essen – oder auch nicht

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Photo by h.koppdelaney

Es ist eine dieser Meldungen, die wir inzwischen eher beiläufig zur Kenntnis nehmen, weil sie täglich auf uns niederprasseln. Unser Unterbewusstsein befiehlt uns, sie zu ignorieren, um geistig gesund zu bleiben. „Klimawandel zerstört Agrar-Nutzflächen“, titelt ein großer Nachrichtensender. „Ein Drittel bis 2090 ungeeignet“, versichert man uns, wobei eine mit Konjunktiven nur so gespickte Prognose ganz bewusst als vermeintliche Tatsache präsentiert wird. Sicher ist natürlich nichts, das wissen Forscher wie Journalisten, schon gar nicht, wenn es darum geht, siebzig Jahre in die Zukunft zu schauen. Der Schlagzeile liegt eine Studie zugrunde, die sämtlichen Redaktionen als willkommener Anlass diente, den Klimaalarmismus zu befeuern, der unter Corona arg gelitten hat. Gegen Ende des Jahrhunderts soll Forschern zufolge ein Drittel aller weltweiten Anbauflächen verschwunden sein. Die Botschaft ist klar: Milliarden von Menschen verhungern, wenn wir jetzt nicht radikal handeln. Diesmal kommen die apokalyptischen Reiter aus Finnland und aus der Schweiz. Es handelt sich dabei um eine bisher nicht durch nobelpreisverdächtiges Tun aufgefallene Gruppe von Mitarbeitern nachrangiger Universitäten, was der Aufmerksamkeit, die sie erhalten, keinen Abbruch tut. Wer im Schreckenswettbewerb rund ums Klima das „Richtige“ sagt, darf auf die Bühne, erst recht, wenn er sich auf ein wissenschaftliches Modell beruft, das selbstverständlich niemand zu überprüfen fordert. Anders ergeht es jenen, die in ihren Modellen zu viel weniger dramatischen Schlüssen kommen. Sie müssen haarklein nachweisen, mit was sie ihre „Black Box“ gefüttert haben. Meist lässt man sie aber gar nicht erst zu Wort kommen.

Wir spüren, dass es uns nicht gut tut, uns ständig mit den Kassandrarufen der Endzeitsekten auseinanderzusetzen

So setzt sich zwangsläufig eine einzige „Wahrheit“ durch. Ein Diskurs ist nicht mehr erwünscht, das Revidieren vermeintlicher Erkenntnisse sowieso nicht. Nicht nur in Klimafragen. Corona zeigt uns seit über einem Jahr, dass dies auch für die Virologie gilt. Wir erleben das Gegenteil von Wissenschaft. Ein paar prominente Fürsprecher der wissenschaftlichen Einheitsmeinung reichen aus. Sie tummeln sich in der Weltgesundheitsorganisation, im Weltwirtschaftsforum oder in den Vereinten Nationen. Ihre Helfershelfer sitzen in den Umweltverbänden, Gesundheitsbehörden und Klimaräten. Vor allem aber in den sogenannten Nichtregierungsorganisationen und in den Redaktionen. Gerade sind sie akribisch dabei, ihre Aktivitäten zu bündeln und ihre Parolen miteinander zu verzahnen. Wir spüren, dass es uns nicht gut tut, uns ständig aufs Neue mit den Kassandrarufen der Endzeitsekten auseinanderzusetzen, deren Horrorvisionen untaugliche Modelle zugrundeliegen, die nur deswegen Katastrophenszenarien liefern, weil sie mit den negativsten aller möglichen Werte gespeist werden. Und doch können wir uns den Untergangsprognosen nicht entziehen, obwohl diese kaum über die Seriosität von Horoskopen hinauskommen. Wir müssen mit ansehen, wie ein Gesundheits- und Ökototalitarismus anstelle der Demokratie installiert wird. Machtlos stehen wir Politikern gegenüber, die zwar keine Ahnung haben, wie sie den tagesaktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen sollen, aber ganz genau wissen, dass der Weltuntergang bevorsteht, wenn wir in Deutschland weiterhin unser Obst in kleinen Plastikbeutelchen aus dem Supermarkt tragen oder 2030 immer noch Elektroautos verschmähen.

Die Modelle taugen einfach nichts – viel zu komplex ist unsere Welt und viel zu unvorhersehbar die Zukunft

Blenden wir zurück: Im Jahr 1972 schockierte der „Club of Rome“ die Welt mit der Vorhersage, dass schon 1998 der Förderhöhepunkt für die Ölproduktion erreicht und der Menschheit danach rasch das Öl ausgehen werde. Als man sich dem Datum näherte und feststellte, dass immer neue Ölvorkommen erschlossen wurden, verschoben die Weltuntergangspropheten den „Peak Oil“ auf 2005. Als auch dies nicht eintraf, prophezeiten sie ihn für 2010 – und lagen abermals falsch. Heute wissen wir, dass der „Club of Rome“ nie ein brauchbares Modell hatte. Er steht stellvertretend für seine Nachahmer vom IPCC, die sich seit 1988 bemühen, die Klimakatastrophe herbeizureden. Die Modelle taugen einfach nicht, um die Realität künftiger Generationen im Detail vorherzusagen. Viel zu komplex ist die Welt, viel zu unvorhersehbar die Zukunft. So, wie der „Club of Rome“ den technischen Fortschritt und die Chancen effizienterer Fördermethoden ausblendete, wollen die IPCC-Hysteriker nichts davon wissen, dass unser Planet in den Jahrmilliarden seines Bestehens gegen weitaus größere Herausforderungen bestanden hat. Und auch der Mensch hat sich immer wieder angepasst. Es ist vermessen zu glauben, wir könnten das Klima steuern. Vielmehr müsste sich die Erkenntnis durchsetzen, dass es umgekehrt ist. Je eher, umso besser. Das mögliche Verschwinden eines Teils der Agrarflächen sollten wir nicht ignorieren. Ignorieren sollten wir aber auch nicht, dass die Erzeugung immer weiter optimiert wird und neue Anbauflächen entstehen. Wer über die Risiken einer sich allmählich wieder erwärmenden Erde spricht, ohne die Chancen aufzuzeigen, die sich daraus ergeben, degradiert sich vom Wissenschaftler zum Agitator. Daran ändert auch der jüngst erteilte höchstrichterliche Segen nichts.

 

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14 Kommentare

  1. Je mehr CO2 desto mehr Pflanzennahrung in der Luft. Je wärmer, desto mehr Feuchtigkeit in der Luft. Beides zusammen macht die Wüsten grüner. Das finde ich hübsch. Wohlan…

  2. Eine hervorragende prägnante Beschreibung unserer Situation. Was soll man noch sagen? Wissenschaft, so ist mein Eindruck, basiert nicht in erster Linie auf validen Erkenntnissen. Wichtiger ist es, mit sensationellen Aussagen in die Medien zu kommen. Wissenschaft ist zu einer Ware degeneriert, die vermarktet werden muss. Da sind kurzfristige Prognosen wenig hilfreich – ein Wetterbericht für die nächsten 3 Tage ist leicht verifizierbar -, sondern man legt langfristige Zeiträume zugrunde und hofft auf die Vergesslichkeit der Menschen. Wissenschaft, die auf Sensation aus ist, wird – wie die Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt – irgendwann nicht mehr ernst genommen.

  3. Den Wetterfröschen kann man nicht mal vertrauen, daß ihre Voraussage für den nächsten Tag stimmt. ihren Vorhersagen über Regen, Sonnenschein, Frostgrade oder Bodennebel in den kommenden 70 Stunden erst recht nicht, und dann soll an den Panikprognosen der Klima-Unken für die klimatischen Geschehnisse in 70 Jahren auch nur ein Quäntchen Wahrscheinlichkeit dran sein? Da erinnere ich mich an den vor Jahren vom Media-Markt verwendeten, wenig geschmackvollen, Werbespruch: „Ich bin doch nicht blöd.“ Noch habe ich alle Nadeln an der Tanne.

    1. Werter ostfale, Recht haben Sie: die Wetterfrösche, vor allem die geschwätzig-schicken Damen und Herren in den öffentlichen Medien hauen oft daneben. Trotzdem ein wenig Gnade mit der seriösen Wissenschaft, die an den hiesigen Universitäten unter der Bezeichnung „Meteorologie und Klimatologie“ (noch) anzutreffen ist. Ein Kennzeichen ist die Einsicht in die Reichweite dynamischer Systeme – Reichweite meint vor allem: Grenzen der Prognostizierbarkeit. Und da stimme ich Ihnen und Herrn Peymani zu: wenn man nicht einmal empirisch messbare Sachverhalte über 3 Tage seriös prognostizieren kann, dann sollte man mit einem statistisch fundiertem Begriff von „Klima“ im Blick auf Jahrzehnte wohl etwas vorsichtiger sein. Aber in unserer „wissensbasierten Bildungsgesellschaft“ (so vor Jahren Frau Dr.M.) ist mittlerweile das anmutende, geschlechtszentriete Ahnen an die Stelle von Empirie und kritischer Theorienbildung getreten. Und die Folgen? Um es mit dem wieder aus dem Mausoleum erstandenen Lenin zu sagen: die Praxis ist der Prüfstein der Physik – na dann viel Vergnügen, wenn die brutalen Folgen für die grüne Wohlfühlgesellschaft die politischen Luftblasen zerplatzen lassen! „Ich bin doch nicht blöd!“ – das war einmal – heute kann wohl das Wort von Gottfried Benn „Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück“ als Motto über unserer Epoche stehen.

  4. „Der jüngst erteilte höchstrichterliche Segen“ war Wasser auf die Mühlen der Weltuntergangs-Propheten. Das hat die ‚kluge‘ Kanzlerin mit ihrer Personalpolitik (Harbarth aus der ersten Reihe des Bundestags auf den Präsidentensessel des Bundesverfassungsgerichts) perfekt gemacht. Dabei hat keiner der Typen in Karlsruhe das erforderliche Wissen, und beraten werden sie höchstens von den Scharlatanen des Potsdam Instituts für Klimafolgen-Abschätzung (Schellnhuber und Nachfolger). Es ist ein einziges Trauerspiel! Umsonst der Hinweis, dass das Klima sich schon immer verändert hat, Kalt- und Warm-Perioden sich gegenseitig ablösen; wie sonst wäre es für Erik den Roten möglich gewesen, in den Küstenregionen der großen Insel im Nord-Atlantik, die sich heute Greenland (zu deutsch Grönland) nennt, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben? Oder noch ein paar Jahrhunderte früher, zur Zeit des 2. Punischen Kriegs (ca. 200 v.Chr.), konnte Hannibal mit seinen Elefanten über die Alpen ziehen – ohne Spikes!
    So leid es mir tut: die Deutschen sind nicht nur beratungsresistent, die Mehrheit ist einfach dumm!

  5. Die Wissenschaft hat ihre Seele an die Politik verkauft. Die Wissenschaftsideale des kritischen Diskurses, der These, Antithese und Synthese, des Falsifikationstheorems, der Unabhängigkeit der Wissenschaftler von politischen und wirtschaftlichen Einflüsse auf Ergebnisse und Methoden ist in großen Teilen des Wissenschaftsbetriebs aufgegeben. Stattdessen werden Lohn- und Gefälligkeitsstudien am laufenden Bande erzeugt und Orchideen- und Ideologiefächer erleben eine neue Blüte, wie einst in der DDR und im Dritten Reich mit dem Marxismus-Leninismus und der Rassehygiene. Das Klima an den Universitäten und Instituten ist vergiftet. Mainstream konformer Extremismus, Duckmäusertum und Opportunismus werden belohnt, kritische Meinungen stigmatisiert. Die Wissenschaft insb. die Klimawissenschaft und Virologie ist heute eher eine Hure der Politik als ein Hort von Erkenntnis und der Suche nach Wahrheit.

  6. Das Klima ist ein System mit Millionen und Millionen von Parametern. Hochkomplex, chaotisch. Die Klimafolgenforscher behaupten, das Klima würde maßgeblich nur durch einen einzigen Parameter gesteuert: den CO2 Gehalt der Atmosphäre. Wer so was glaubt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
    Wenn dann noch die Argumentation der Klimafolgenforscher kommt: alles Physik, brauchen wir nicht zu diskutieren, sollte eigentlich auch jeder Laie wissen, dass da was nicht stimmt. Wenn alles einfach nur „Physik“ wäre, würde die Wissenschaft wohl längst stehen geblieben sein. Eben weil Wissenschaftler die „Box“ verlassen und sich „die Physik“, oder „die Chemie“, oder „die Biologie“ von einer anderen Seite ansehen, kommen neue Erkenntnisse.
    Ich könnte so weiter schreiben, aber was hilft es? Ich pflichte da einem der Vorredner bei: die Leute sind einfach zu doof und wollen den Heilslehren folgen. Null Evolution die letzten 10.000 Jahre.

    1. Es gibt noch andere komplexe System, zum Beispiel das Finanzystem oder nehmen wir, um Corona anzusprechen, das menschliche Immunsystem. Die meisten Menschen haben keine Zeit oder keine Lust, sich intensiv mit solchen Systemen zu beschäftigen. Sie laufen lieber den Rattenfängern hinterher, die einfache leicht verständliche Lösungen bieten.Sie sind insofern wie kleine Kinder. Erst wenn sie auf die Nase gefallen sind, merken sie, dass etwas schief gelaufen ist. Von wegen mündiger Bürger, leicht manipulierbarer Bürger.

  7. Vor allem sollte man nicht hochwertige Agrarflächen für den Anbau sog. „Energiepflanzen“ wie Raps oder Mais mißbrauchen oder Solarkraftwerke oder Windmühlen auf ihnen errichten. Damit würden, zumindestens in Deutschland, deutlich mehr Flächen für die Lebensmittelproduktion zur Vefügung stehen. Den Bauern ist dabei sicher kein Vorwurf zu machen: Sie verhalten sich nur marktgerecht, verdienen offenbar am Anbau von Energiepflanzen oder der Verpachtung der Flächen mehr als mit traditioneller Landwirtschaft.

  8. Seit 1969/70 beschäftige ich mich Bevölkerungs- und Umweltstudien der Art „Club of Rome“. Bei Prof. Pestel von der Uni (- damals TH) Hannover, der zusammen mit Mesarović, maßgeblich die Modellierung machte, hielt u.a. die verpflichtenden Grundlagenvorlesungen in Mechanik, und wenn er meinte, die Studenten seien nicht aufmerksam genug, wechselte er spontan ins Englische und machte thematische Exkurse. Am intensivsten, so war bald klar, wer ihm die Modellierung der „Grenzen des Wachstums“ – der wachsenden Bevölkerung, des Verbrauchs an Öl und anderen Ressourcen, an Lebensmitteln bzw. landwirtschaftlicher Flächen etc.

    Das war spannend. Und als dann 1980 „Global 2000“, Bericht an den US-Präsidenten erschien, von dem Buch- und Schallplattenhändler 2001 engagiert beworben und „wohlfeil“ verscherbelt, zudem sich die Grünen als friedfertige Nachfolger der 67er APO in den Medien Gehör verschafften (- der unfriedliche Nachfolger waren RAF et al., bis heute mit der Antifa-Schlägern verbandelt), gehörte das Wissen um den künftigen Welt-Zusammenbruch mit Knappheit, Hunger und Umweltkollaps zum Allgemeinwissen der Akademia.

    Ab 1980 beim UBA, merkte ich sehr schnell, dass Modellprognosen und Realitäten in verschiedenen Welten beheimatet sind. Problem 1: Man hat unzuverlässige Eingangsdaten. Problem 2: Man modelliert zu schlicht (linear). Es gibt natürlich hunderte, tausende anderer Defizite, etliches wird vernachlässigt (- versehentlich oder aus Mangel an Daten), und natürlich kann man weder technische noch gesellschaftliche Sprünge voraussehen. Und schon gibt es keinen weltweiten Mangel an Lebensmittel mehr sondern allenfalls Verteilungsprobleme.

    Ein prominentes Beispiel für Fehleinschätzungen der Ressourcen ist das Erdöl – ein baldiges Ende der Vorräte wurde schon 1914 in den USA vorausgesagt; 1956 erfand Hubbert die Peak-Öl-Theorie, und seitdem wird das baldige Ende der Reserven immer auf jeweils rd. 25 Jahre in die Zukunft prognostiziert. Das Spiel wird alle paar Jahre erneuert, und noch um 2000 behauptete man in Klimaschutz-Kreisen, dass wegen des Erdöl-Endes der Verbrennungsmotor ohnehin vor dem Aus stehe. Dann meldete Kanada der IEA seine Tar Sands als Ressourcen an und wurde durch den Federstrich schlagartig zum weltweit zweitgrößten Besitzer von Erdöl-Vorräten. Und die USA wurden durch Fracking zum Öl- und Gas-Exporteur; Erdgas wurde so billig, dass es Kohle in der US-Stromerzeugung verdrängte.

    Damit hatte niemand gerechnet. Eine Ende der Öl- und Gas-Vorräte ist nicht absehbar. (Über die – auch ökologischen – Kosten müsste man gesondert reden.)

    Für Klimamodelle gilt grundsätzlich das Gesagte: Die Zukunft ist ungewiss, Modellierung ist spekulativ. Andererseits sagen im IPCC-Umfeld Tätige, dass seit den 80ern alle Modellverfeinerungen die an sich bekannten Thesen von den Auswirkungen der CO2-Emissionen bzw dem Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration (- Arrhenius 1896) immer nur bestätigt hätten. Was damals „on the back of an envelope“ an Temperaturerhöhung prognostiziert worden sei, wäre eingetreten.

    Wer zwischen den Zeilen der Berichte liest und nicht nur die IPCC-„Summery for Policymakers“, findet jedoch etliches an Unerklärtem und Weggelassenem, zB was die Aufforstung, das Verhalten der Meere oder Wolkeneffekte angeht. Es wäre wirklich erstaunlich, wenn man zB zwar beim Modellieren von globaler Hungerkatastrophen und den Erdöl-Vorräten sich mehrfach so grundlegend verhaut, aber Klimamodelle bis 2100 oder gar 2200 zuverlässig sind.

    Damit sei nicht behauptet, dass die Modellprognosen grundlegend falsch sind. Es kann so kommen. Es kann mE auch anders kommen, und deshalb sollte man nicht alle finanziellen Ressourcen und alle Aufmerksamkeit auf CO2-Minderung um jeden Preis setzen, sondern das Wohlergehen der Menschen heute hoch wichten (- einschl. Entwicklung der 3. Welt wie auch Naturschutz etc., der ja zB bei Windenergie hinten runter fällt).

    Und schliesslich sollte man mehr auf „Adaption“ setzen, Deiche bauen, Infrastrukturen gegen Wetterkapriolen sichern. Dazu aber braucht man, brauchen wir, eine gut laufende Wirtschaft.

      1. Ich schließe mich der Gratulation an. „Es kann so kommen, es kann aber auch anders kommen“. Die Erkenntnis, dass Vieles nicht sicher ist, wünsche ich allen denen, die in unserer Coron-Zeit ihre Auffassungen als sicher ausgeben. Wir können eine vierte und fünfte Welle bekommen und noch unzählige Mutanten, es kann aber auch anders kommen. Ich vermisse bei der Impfkampagne von Seiten der Behörden, dass sie die Probleme benennen und nicht so tun, als gäbe es keine Pobleme.

  9. Eine selbsterfüllende Prognose. Denn die jetzige Politik strebt den Mangel an. Er wird viel schneller kommen wenn die Menschen nicht aufhöre zu kriechen

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