Achtung, Kamera: Das absurde Corona-Theater von Cornwall

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Couleur / pixabay

Es reicht! Ich habe ehrlich keine Lust mehr, mich zum Narren halten zu lassen. Was die vermeintliche politische Elite da anlässlich des „G7“-Gipfels in England aufgeführt hat, spottet jeder Beschreibung. Sie halten uns tatsächlich für blöd, was man ihnen eigentlich nicht einmal übel nehmen kann, weil die meisten von uns offenbar wirklich nicht ganz bei Trost sind. Wie sonst ist es zu erklären, dass wir uns von einer politischen Kaste drangsalieren lassen, die uns alle möglichen Entbehrungen zumutet, aber nicht viel davon hält, sich den verordneten Beschränkungen und Pflichten selbst zu unterwerfen? Sie lachen uns ins Gesicht und führen ihr absurdes Theater immer schamloser auf. Wer es bemerkt, wird hierzulande nach rechts abgedrängt. Damit ist er raus. Das verlogene Spiel ist allerdings nicht neu. In Deutschland hören wir seit Jahrzehnten, dass wir den Gürtel enger schnallen oder unser Verhalten ändern müssen. Es geht doch um die Zukunft. Andererseits sollen wir uns unsere Art zu leben nicht nehmen lassen, wenn die Herbeigerufenen uns diese mit Nachdruck austreiben wollen. Wir sollen sie weiter mit offenen Armen empfangen, gute Gastgeber sein, bunt und weltoffen. Denen, die uns das verordnen, tut nichts davon weh. Sie wohnen abgeschirmt in feinen Regierungsvierteln, schicken ihre Kinder auf die „besseren Schulen“ und erfreuen sich an Diäten, deren Bezeichnung so verrückt ist, weil sie das Gegenteil dessen sind, was der Volksmund mit dem Begriff verbindet. Seit Corona sollen wir noch viel mehr, während die politische Kaste dort, wo sie sich unbeobachtet wähnt, einmal mehr ihre eigenen Regeln lebt. Wandlitz ist überall, seit die DDR aufgehört hat zu existieren. Anders als damals, ist Wandlitz aber kein geheimer Ort mehr, der nur Eingeweihten bekannt wäre.

Es war ein eigenwillig komisches Stück, das Gastgeber Johnson in Cornwall aufführen ließ, durchchoreografiert bis ins Detail

In Cornwall gaben sich drei Tage lang sieben der zehn führenden Industrienationen ein Stelldichein. Der Auflauf geriet nicht nur optisch zum perfekten Familienausflug. Bei schönem Wetter – durchaus keine Selbstverständlichkeit für die südenglische Küste – verlebten die mit ihrer jeweiligen besseren Hälfte angereisten Staats- und Regierungschefs ein launiges Wochenende. Man plauderte über alles Mögliche, zuweilen gar kontrovers. Wir Bürger müssten derlei „Gipfel“ nicht weiter ernst nehmen, wäre da nicht das bittere Bewusstsein, dass diese immer wieder aufs Neue die Grundlage dafür schaffen, uns zu gängeln, zu enteignen und unfreier zu machen. Weil das so ist, darf die Europäische Union in der Runde nicht fehlen, die zwar kein eigener Staat ist, aber mit am Tisch sitzt, um sich einzuschalten, wenn sich die EU-Länder nicht einig sind. Die Gefahr ist allerdings deutlich geringer geworden, seit die Briten raus sind. Aus der EU verblieben sind beim „G7“-Treffen Deutschland, Italien und Frankreich. Und so ist das Drehbuch der Europäer auch nicht mehr besonders originell: Frankreich diktiert, Italien nickt, Deutschland zahlt. Und die Briten lachen. Diesmal hatte der sogenannte Gipfel aber doch seine bemerkenswerten Szenen. Es war ein eigenwillig komisches Stück, das Gastgeber Boris Johnson da aufführen ließ. Durchchoreografiert bis ins Detail, ging es vor allem darum, die „richtigen“ Bilder in die Welt zu senden. Und die waren perfekt inszeniert (jedenfalls die offiziellen), von der Aufstellung der Staats- und Regierungschefs auf einem Podium, das an den Transporter im „Raumschiff Enterprise“ erinnerte, bis zum Auftritt der Königsfamilie, angeführt von der charmanten Kate und einer erfreulich erholt wirkenden Queen. Alles brav mit Maske, Abstand und ungelenkem Ellbogengruß.

Bilder der Ausgelassenheit, des gegenseitigen Herzens und Umarmens, vom eng vertrauten Plausch und von geselligen Runden

Doch es waren nicht die Hochglanzbilder aus Cornwall, die sich vielen aufmerksamen Beobachtern ins Gedächtnis eingebrannt haben, sondern jene verschämten Schnappschüsse, die gar nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren. Bilder der Ausgelassenheit, des gegenseitigen Herzens und Umarmens, vom eng vertrauten Plausch und von geselligen Runden. Was all diese Bilder gemeinsam hatten? Die Protagonisten scherten sich einen Teufel um Abstandsregeln und Masken. Sie schüttelten Hände und legten freundschaftlich den Arm umeinander. Alles war beinahe wie früher, völlig ungezwungen und unbefangen – doch mit einem Schönheitsfehler: Uns gestatten sie es nicht. Angeblich rafft es uns dahin, mindestens aber unsere arme 117-jährige Großmutter, wenn wir auch nur einen Augenblick lang vergessen, was man uns militärisch eingetrichtert hat, Panikwelle nach Panikwelle. Die, die uns das seit eineinhalb Jahren verordnen, wissen, wie lächerlich und sinnbefreit das Ganze ist. Jedenfalls heute und jedenfalls im Freien. Und deshalb interessiert es sie auch selbst nicht. Siehe Cornwall. Blöd nur, dass sich kaum noch etwas verbergen lässt, weil immer irgendwo jemand da ist, der es hört, sieht oder gar fotografiert. Und dann gibt es da ja dieses dumme Internet, das zwar für die Kanzlerin bis vor kurzem noch Neuland war, aber eben alles rasend schnell überall hin transportiert. Da sind sie dann, die Bilder der Rasselbande am viel zu kleinen Holztisch, ohne Maske und Mindestabstand, fast zu eng aufeinander, um bequem sitzen zu können. Sie kommen aus dem Lachen nicht mehr raus, die an oder mit Corona Regierenden. Und sie lachen über uns. Weil wir so blöd sind, uns vorführen zu lassen.

 

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19 Kommentare

  1. Ich neige inzwischen einer anderen Auffassung zu. BEIDE Sorten von Bildern waren genauso zur Veroeffentlichung geplant. Es geht nicht ursaechlich um das Auslachen, das ist ein ebenfalls gezielter Verstaerker des eigentlich beabsichtigten grundlegenden Tests auf Untertanentum. Wer so etwas schluckt, mit dem kann man alles machen.

  2. Bemerkenswert ist auch die Teilnahme der Queen. Ist diese denn nicht hochbetagt und müßte ganz besonders geschützt werden?

  3. Hallo,
    Und wo in diesem verflixten Internet finde ich diese aufschlussreichen Bilder? Ein, zwei Links wären schön gewesen. Freundliche Grüße, LK

    1. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Solange sie nicht auf den Plattformen der Nachrichtenportale erscheinen, kann ich sie leider weder verlinken noch einbetten. Ich bitte hierfür um Verständnis.

      Freundliche Grüße,
      Ramin Peymani

        1. Es geht um das Urheberrecht. Und da muss man konstatieren, dass sich manche Blogger nicht dran halten. Der Gefahr setze ich mich nicht aus. Vielleicht erklärt dies meine Position besser.

          Freundliche Grüße,
          Ramin Peymani

  4. Guten Tag, ich würde auch dazu tendieren das die offiziellen aber auch die inoffiziellen Fotos gewollt waren. Wie kann es sonst sein das auf einer solch abgeschirmten und wie sie selbst sagen „durchchoreografiert bis ins Detail“-Veranstaltung solche Bilder geschossen werden? Gewollt waren die offiziellen Bilder die ein oder wie viele Journalisten geschossen haben? Und die anderen Bilder waren nicht gewollt…wer hat sie dann geschossen und wie? Das waren dann allerdings verdammt gute Schnappschüsse eines Papparazzi. Warum sollten die G7 Leute außerdem ein solches Spektakel erst für die Kameras inszenieren um sich dann wenig später ohne „Maskerade“ mehrmals ablichten zu lassen. Ist es nicht unwahrscheinlich das dies nicht aufgefallen wäre?

  5. Es sind gar nicht mal der dämliche Contergangruß, das Messen mit zweierlei Maß oder die Polizisten, die nur noch zur Maskenkontrolle nütze sind, was mich aufregt. Es sind meine Mitmenschen, die mich in Harnisch bringen. Mit ihrem resignierten Achselzucken oder mit ihrer saublöden Zustimmung zur aktuellen Politik. Kein Hinterfragen oder gar selbstständiges Denken. Was da noch auf uns wartet, hat eine zukünftige Kanzlerette am Samstag ins Mikrophon geradebrecht.

    1. Das geht mir genauso: diese und ähnliche Widersprüche werden gar nicht erkannt, geschweige denn reflektiert. Einzig die Bekannten aus der ehemaligen DDR merken es – vielleicht braucht der Wessi auch vierzig Jahre zur Erkenntnis des Offensichtlichen. Dass das Verhalten der vereinigten Herrschaftsclique die eigene Ideologie falsifiziert – wahrscheinlich sind die meisten Bürger unseres Landes zu solch einer Einsicht gar nicht mehr fähig.

    2. Genau so sehe ich es auch – inzwischen denke ich dass „die“ uns zeigen wollen oder müssen was läuft. Ich kann mir nicht vorstellen dass so viel Unredlichkeit, Lügen, Versagen, Unfähigkeit etc einfach Zufall ist. Sind die Politikdarsteller so blöd dass sie es nicht bemerken? Da stimmt etwas nicht da läuft alles aus dem Ruder. Das könnte gewollt sein damit wir die Wahrheit erkennen, es ist alles nur ein Spiel für gewisse Leute.

      1. Das ist wirklich so! Grundsätzlich wurde mir vor längerer Zeit klar – ich verstand das Handeln der USA und die diversen Lügen der US-Politiker schon lange nicht mehr, dass etwas nicht stimmen kann. Dann Mr. „Yes we can“ – Obama, der nicht konnte aber wohl mehr Kriege führte als G. W. Bush. In diesem Zusammenhang die EU, rund um Frau von der Leyen, mit ihren Anfeindungen gegenüber Russland und China. Dito die deutsche Regierung und diverse Parteien. Da musste mehr dahinterstecken, hinter dem aggressiven, kriegstreiberischen Vorgehen der USA und ihrer Verbündeten. Fakt ist, die US-Bürger wählen abwechseln eine von zwei Parteien, da die restlichen nicht von Belang sind. Den Ton geben in den USA eine Dynastie des englischen Adels, die Gottes Willen vertreten, der Geldadel, Großunternehmer sowie diverse Quereinsteiger – Philanthropen – an. Sie kaufen sich Leute, die ihren Willen umsetzen sowie ihre Meinungen, auch Lügen, in die Öffentlichkeit hinauströten. Sie schicken Marionetten, darunter die Präsidenten, an die Front, als Sprachrohre. Global gesehen zählen noch andere erlauchte, wie auch die Kirche und einflussreiche Würdenträger jüdischen Glaubens – nicht antisemitisch gemeint – zu ihrem erlauchten Kreis. Sie bilden sozusagen eine „geheime Weltregierung“ die auch den Politikern das Maß ihrer Freiheiten und die Linie zum Handeln vorgeben. In diesem Zusammenhang fließt auch viel Bestechungsgeld. Daher ihr Eindruck, der zurecht besteht – sie alle wissen, dass wir das „Fußvolk“ sind und uns ein Weg aufgezwungen werden soll, der sich neue Weltordnung nennt und die Diktatur der Privatleute endgültig durchsetzen soll. Corona ist, ein Teil davon und die Reduzierung der Weltbevölkerung auf etwa 90% ein weiterer?! Klingt schaurig, aber ich habe viel recherchiert – zum Beispiel auch Agenda 21 studiert (Originalübersetzung) und musste feststellen, nachdem ich noch diverse Literatur gewälzt habe – nennen Ihnen gerne Titel – dass es wirklich so düster aussieht. Wie Sie es schon schreiben, da stimmt wirklich etwas nicht und sie wissen, abgesehen von der schlechten Allgemeinbildung diverser Minister und Parteileitungen, genau was sie tun sollen und das machen sie auch! Sehen Sie die deutsche Regierung oder die EU-Spitze, sie agieren wie abgerichtete Trüffelhunde, fällen Entscheidungen die jegliche Logik entbehren und reden mal so und mal so. Oder nehmen wir Frau Baerbock – naiver oder dümmer geht es kaum noch – aber auch sie hat eine Schule der NGOs durchlaufen, wie Herr Spahn oder Frau Merkel oder usw. Folgsamkeit ist gefragt und nicht eigene Initiative!

    3. Liebe Heike, wie wohltuend, diese Worte. Ich bin mit meiner Denke nicht alleine auf der Welt. Das tut gut. Bei mir ist es schon soweit dass ich Diskussionen meide, sie regen mich nur noch auf. Ganz sicher muss man sagen dass zu Anfang keiner wußte wie er sich verhalten sollte, auch unser „Oberen“ nicht. Aber mittlerweile hat man doch einen Überblick, den man nun, leider, weil es ja so gut lief, nur noch zur Erhaltung eines bestimmten Status nutz. Das Volk nickt ja alles ab.

  6. Wir leben bereits seit Jahrzehnten in der Diktatur des Geldadels, die von einer Art „Weltregierung“ ausgeübt wird. Sie hat – unter Führung der USA – bereits auf der ganzen Welt ihre diktatorisch aggressiven Spuren hinterlassen. Und nicht nur das, sie hat mit Druck, gezieltem Krediteinsatz und letztlich auch Gewalt, unter Einsatz privater Organisationen, Tatsachen geschaffen. Naher, Mittlerer Osten, Osteuropa, Westeuropa – Griechenland ist praktisch ausverkauft, Südamerika, Panama (wird immer vergessen) und diverse andere Staaten und Regionen. Regierungsmitglieder, sprich auch die G7 und einschließlich ihres Oberbosses aus den USA, sind lediglich ihre verlängerten Arme und keineswegs mehr das, was Regierungsoberhäupter einmal waren. Betrachten wir dieses Treffen als so etwas wie Gassi gehen. Ein Rudel dressierter Schoßhündchen unter sich – ausgelassen und verspielt – jedoch mit einem bereits feststehenden Dressurprogramm im Gepäck von Herrchen oder Frauchen. So in etwa könnte die G7-Fete abgelaufen sein?! Corona könnte wohl doch nur für uns inszeniert gewesen sein – oder? Diese ungeimpften G7-Patrioten (offiziell oder inoffiziell?) – werden sich doch nicht der Ungewissheit aussetzen? – waren sich jedenfalls untereinander sicher, immun zu sein?! In Deutschland werden Menschen dafür von der Polizei verfolgt, bestraft, diskreditiert und denunziert. Schon einmal versehentlich die Maske beim Einkaufen vergessen aufzusetzen? Teeren und Federn kommen dem sehr nahe!

  7. Wie so oft geht es bei den beabsichtigten Schnappschüssen um eine perfide Form der Machtdemonstration inkl. einer Verhöhnung der Untertanen.

    1. Theater mit Laienschauspielern. Kaffekränzchen, mehr nicht. Wenn ich die schon sehe wird mir übel. Insbesondere diese Blazer-Schnecke.

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