Die große Säuberung: Weg mit allen Bürgerlichen! Weg mit allen Liberalen!

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Photo by dierk schaefer

Deutschland wird nachhaltig gesäubert. Wer sich nicht mit der Regierung verbünden will, muss weg, wer den Linksruck verweigert, sowieso. Missliebige Amtsträger werden systematisch entfernt und eigene Getreue eingesetzt. Für Aufsehen sorgten dabei die umstrittene Neubesetzung im Amt des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts und der Wechsel an der Spitze des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Die Säuberungswelle hat aber auch viele andere Organisationen erfasst, in aller Regel beinahe unbemerkt vom Bürger, der mit den meisten Einrichtungen gar nicht in Berührung kommt, allerdings sehr wohl von deren Weichenstellungen betroffen ist. Oft sind es unverdächtig anmutende Stiftungen, die mindestens als Meinungsmacher enormes Potential entfalten, etwa die für ihre regierungstreuen Publikationen bekannte Bertelsmann-Stiftung, die mit ihren Umfragen und Veröffentlichungen regelmäßig für Kopfschütteln bei klar Denkenden sorgt, aber zusammen mit den zahllosen linksfrisierten Medienschaffenden die veröffentlichte Meinung zur öffentlichen macht. In einer Art selbsterfüllender Prophezeiung werden auf diese Weise gemeinwohlschädliche Ideologien zum Bürgerwillen erklärt. Daneben gibt es eine Vielzahl staatlich geförderter Vereine, Verbände und Institutionen, die mit demselben Anspruch antreten: Die Gesellschaft soll links ticken. Konservative Ansichten, bürgerliche Tugenden und liberale Zwischenrufe stehen diesem Ansinnen im Weg. Sie müssen folglich aus dem öffentlichen Diskurs verschwinden, was am ehesten funktioniert, wenn die prominentesten Stimmen nicht nur aus ihren Ämtern, sondern auch aus allen Medienbereichen und Redaktionshäusern gedrängt werden.

Trotz der Neuausrichtung von Verfassungsorganen und Nachrichtendiensten gibt es noch enormen Nachholbedarf bei der Säuberung

Der Marsch der Alt-Linken durch die Institutionen trägt Früchte. Ihren Traum von der Transformation der Gesellschaft können sie nunmehr in die Tat umsetzen. Allerdings scheint das links-grüne Lager die Geduld zu verlieren. Mehr Tempo beim Staatsumbau fordern die einschlägigen Organisationen. Und auch das Deutsche Institut für Menschenrechte hat sich nun eindringlich zu Wort gemeldet. Es müsse ein „stärkeres Bewusstsein für Rassismus in deutschen Behörden“ geschaffen werden. Der Verein, der im Jahr 2001 mit der rot-grünen Regierungsmehrheit vom Bundestag ins Leben gerufen und seither mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag aus Steuergeldern gefördert worden ist, sieht trotz der Neuausrichtung in den Verfassungsorganen und Nachrichtendiensten noch enormen Nachholbedarf bei der Säuberung der Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden. Notwendig sei ein „tatsächlicher Struktur- und Mentalitätswandel“. Viel Interpretationsspielraum lässt das nicht. Für seine Forderung hat sich der Verein den Internationalen Tag gegen Rassismus ausgesucht, den die Vereinten Nationen vor mehr als 50 Jahren als Reaktion auf das südafrikanische Apartheidsregime eingeführt hatten. Unterstützung kam prompt von Bundesjustizministerin Lambrecht, die sogleich mahnte: „Wir dürfen in der Bekämpfung des Rassismus nicht locker lassen.“ Was selbstverständlich klingt, ist auch das Werben für ein Geschäftsmodell, das sich zwar bisher krisenresistent gezeigt hat, aber durchaus in Gefahr geraten könnte, wenn sich die Bürger nach der Kernschmelze infolge des hiesigen Nationalcoronismus echten, da existentiellen Bedrohungen zuwenden.

Es ist zu befürchten, dass die Säuberungswelle die wackelnden Grundmauern der Gewaltenteilung demnächst hinfortspülen wird

Dem Menschenrechtsinstitut könnte es ganz nebenbei darum gehen, seine Daseinsberechtigung zu untermauern, wenngleich sich die Organisation mit ihren mehr als 60 hauptamtlich Beschäftigten aufgrund der gesetzlichen Verankerung keinerlei Sorgen um ihre Zukunft machen muss. Das Geld der Steuerzahler fließt reichlich. Über sechs Millionen Euro waren es 2019, neuere Zahlen gibt es noch nicht. Mehr als ein Viertel des Betrages floss in Gehälter und Verwaltung. Satte 430.000 Euro weist der Jahresbericht 2019 dabei allein für die beiden Vorstandsmitglieder aus. Wer sich mit der Themenpalette des Instituts beschäftigt, stellt fest, dass dort alle Klassiker Platz finden, die der links-grüne Mainstream über seine öffentlich-rechtlichen Kanäle aufdringlich bewirbt: Dem Kampf gegen Rechtsextremismus, Klimawandel, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Antiziganismus und Rassismus sowie für mehr Migration hat man sich verschrieben, ist den Projektbeschreibungen zu entnehmen, durchgängig fein säuberlich gegendert. Projekte, die explizit den Linksextremismus zum Schwerpunkt machen oder sich gar mit der Gefahr des Islamismus auseinandersetzen, sucht man vergebens. Rassismus wird überdies so definiert, wie es Staatsräson ist: Es gibt ihn nur in Bezug auf bestimmte Opfergruppen, mit dem sattsam bekannten Täterprofil. Der Ruf des Deutschen Instituts gegen Rassismus zur Verstärkung der Anstrengungen, um die einseitige Rassismus-Theorie endlich auch in der Justiz zu implementieren, lässt befürchten, dass die Säuberungswelle die wackelnden Grundmauern der Gewaltenteilung demnächst hinfortspülen wird. „Feiern Sie mit uns!“, heißt es zum 20. Geburtstag des Instituts auf dessen Homepage. Zum Feiern ist mir ganz und gar nicht zumute.

 

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9 Kommentare

  1. Man kann dagegen anschreiben oder anschreien – es nutzt nichts. Die Masse Mensch ist dumm oder nicht interessiert. Letztendlich bleibt nur, diese Diktatur der Gemeinen und Bekloppten irgendwie zu überleben.

    1. Eine bittere Schlussfolgerung die sie da ziehen; aber welches Fazit sonst soll man angesichts von MSM Verblödungsmaschinerie und ÖR Gehirnamputeure ziehen!
      Leider kann unsere Großelterngeneration uns Ungeübten keine Empfehlung zum Überleben in der Diktatur der Gemeinen und Bekloppten mehr geben und müssen wir nun selbst sehen, wie wir halbwegs unbeschadet über die Runden kommen. Dabei ist die Lage ähnlich ernst, manifestieren doch EU und Internationalsozialismus ihre Jagd auf alles Bürgerliche und forcieren die Abschaffung alles Liberalen.

  2. Es wird ernst, in jeder Hinsicht: unsere Freiheit ist in Gefahr. Die Gesellschaft ist zutiefst gespalten und wird weiter durch Regierungspolitik gespalten. Solche „Institute“ sind nichts anderes als ideologische Vorfeldorganisation des Great Reset.

  3. Unter Merkel wurde in Deutschland der Zustand der „permanenten Revolution“ eingeführt – das ist aus sozialistischen Diktaturen bestens bekannt. Man benötigt immer einen Gegner, der an allem Übel die Schuld trägt und deshalb bekämpft werden muss.

  4. Es gigt ja (viele) Menschen, die Georg Owells Buch:“1984″ oder Aldous Huxleys „Schöne Neue Welt“ für Science Fiction halten – zumindest diejenigen, die sie gelesen haben und leider gibt es noch mehr die sie nicht gelesen haben, insbesondere junge Menschen! Ich hänge einige Links an und ein jeder bilde sich seine eigene Meinung dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=beV5V5nrY20 – Der 20-Jahresplan von Erich Honnecker – 21.03.2017
    https://www.youtube.com/watch?v=YQBslPEZceI – Günter Gaus im Gespräch mit Angela Merkel (1991) -Premiere am 28.07.2020
    https://www.youtube.com/watch?v=d0yLF3jMljQ – Angela Merkel und die DDR | Politik direkt – 24.05.2013

  5. Wer sich unfreie Marktwirtschaft ins Grundgesetz schreibt, hat diese Entwicklung bereits bei der Gründung der Bundesrepublik angelegt.
    Eine funktionierende Gewaltenteilung gibt es in der Bundesrepublik seit dem Jugoslawienkrieg nicht mehr.

  6. Auch diese wieder ganz hervorragenden Ausführungen bestätigen eindrucksvoll unseren „Freiheitlich Demokratischen Rechtsstaat“ als stringentes Nachfolgeregime der NS- und DDR-Diktaturen. Und so ist die völlig alternativ- und diskussionslose Installation der sattsam bekannten DDR-FDJ-Sekretärin als Kanzlerin ein in sich geschlossener Kreis von BRD-DDR-3. Reich. Damit erklärt sich auch die Sucht des Deutschen Michels nach Diktaturen vom Kaiser über Hitler und Honecker (stalinistische Linkspartei !) bis zur Merkel, wobei diese mit den Höhepunkten der Machthaber-kriminellen Asylantenschleusung und Coronas besonders brutal glänzt.

  7. Ein Grüner in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft:
    „Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiß nicht, wo ich bin.“
    Die Frau am Boden antwortet: „Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 47. Grad, 36 Minuten und 16 Sekunden nördlicher Breite und 7. Grad, 39 Minuten und 17 Sekunden östlicher Länge.“
    „Sie müssen Ingenieurin sein“, sagt der Grüne.
    „Bin ich“, antwortet die Frau, „woher wissen Sie das?“
    „Nun“, sagt der Grüne, „alles, was sie mir sagten, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.“
    Die Frau antwortet: „Sie müssen bei den Grünen sein.“
    „Ja,“ antwortet der Grüne, „aber woher wissen Sie das?“
    „Nun,“ sagt die Frau, „Sie wissen weder, wo Sie sind, noch, wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld!“

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