Den Klodeckel des Tages sichert sich Frank Appel. Der Post-Chef verhandelt zur Zeit mit der Politik über eine Erhöhung des Briefportos. Es darf dabei angenommen werden, dass die Steigbügelhalter in Berlin dem Ansinnen folgen werden, damit die immer noch zu fast einem Drittel in Staatsbesitz befindliche Post auch fleißig Geld abwirft. Nicht genug, dass die Politik nach dem offiziellen Ende des Briefmonopols durch die äußerst fragwürdige Einführung des Mindestlohns lästige Post-Konkurrenten aus dem Markt gedrängt hat, nun wird auch noch an der Preisschraube gedreht, wie es sich für einen Monopolisten gehört. Dass das deutsche Briefporto im europäischen Vergleich ohnehin schon überteuert ist, kümmert weder die Post, noch die Politik – Hauptsache der Rubel rollt und die Post kann ihre kostspieligen Fehler der Vergangenheit ausgleichen, als man dem Größenwahn verfallen war und sich für einen tollen Weltkonzern hielt. Mein Vorschlag lautet: Erledigen Sie alles, was nicht zwingend als Brief unterwegs sein muss, künftig per Email. Nur so bringen wir der Post die Marktwirtschaft bei.

Ein Kommentar

  1. Frechheit!
    Als Kunde ist man immer der, den alle Hunde beißen!Der letzte in der Reihe. Alle vorher bereichern sich, oder geben Preiserhöhungen weiter, s.o.

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