Heute bekommen die deutschen Milchbauern den Klodeckel des Tages für ihre wiederholten Versuche, die Verbraucher mit der Androhung von Vergeltungsmaßnahmen zu erpressen. Wieder einmal steht ein Lieferboykott im Raum, mit dem die über Jahre von millionenfachen EU- und Bundessubventionen verhätschelten Erzeuger verzweifelt die Mechanismen der Marktwirtschaft aushebeln wollen. Fakt ist: Die politische Fehlsteuerung hat dazu geführt, dass über Jahre hinweg nicht benötigte Kapazitäten aufgebaut worden sind, die zu einem regelrechten Wettlauf um die größte Erzeugermenge geführt haben. Dass sich jetzt die Milchpreise nach dem Anstieg aufgrund der letztjährigen Erpressung der Bauern wieder auf einem marktgerechten Niveau einpendeln, von dem außer unseren subventionsverwöhnten Landwirten alle profitieren, ist weder unsozial, noch ungerecht. Ungerecht ist hingegen die Vergeudung unserer Steuergelder an die Bauern. Hoffen wir, dass der Staat sich nicht zur künstlichen Verteuerung durch Lobby-Gesetze wie im Fall der Hühnerhaltung drängen lässt.

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