Es war einmal eine äußerst talentierte britische Sängerin mit einer begnadeten Stimme und einer derart lasziven Lässigkeit, dass man ihre Bühnenauftritte voller Faszination verfolgte. Die eigenwilligen, teils autobiografischen Songs entfalteten ihren Zauber erst beim zweiten und dritten Hören, aber dann ließen sie einen nicht mehr los. Heute ist Amy Winehouse mehr tot als lebendig und gibt nach all den Drogen- und Alkoholexzessen ein Bild des Jammers ab. Diejenigen, die noch zu ihren spärlich besuchten Auftritten kommen, sind echte Fans, die vom Mitleid gepackt mit eigenen Augen sehen wollen, was sie nicht glauben können, nämlich dass sich ihr einstiger Star Stück für Stück umbringt. Nun hat die 25-Jährige ihrer Selbst-Demontage ein weiteres trauriges Kapitel angefügt. Auf St. Lucia, einer der traumhaften Karibikinseln, erlebten die Konzertbesucher einen wahren Alptraum, als die Sängerin sich im Suff kaum auf den Beinen halten konnte und ihre eigenen Songtexte vergaß. Das schräge Schauspiel wurde nach kurzer Zeit offiziell wegen „technischer Probleme und schlechten Wetters“ abgebrochen. Rest in peace.

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