Es kommt, wie es kommen musste. Die Politik hat die Büchse der Pandora geöffnet und nun kommen sie in Scharen, die Schaefflers, Opelaner und Commerzbanker Deutschlands. Sie hätten gerne Staatsbürgschaften zum Überleben und nun hat unsere Kanzlerin das Dilemma. Systemrelevant sollen sie sein, die Konzerne, denen der Staat mit unseren Steuergeldern unter die Arme greifen will. Bei Schaeffler blieb die Politik bis jetzt standhaft und auch bei Opel ziert man sich, gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen. Die Commerzbank wiederum hielt man für so wichtig, dass man sich gleich mit 25% einkaufte. Eine Bank zu sein, hilft halt – vor allem in diesen Zeiten. Nun kommt Arcandor angekrochen, ein weiterer einstmals hochfliegender Pleitekandidat, der sich durch Missmanagement sowie ein zum Scheitern verurteiltes Geschäftsmodell selbst zerstört hat. Dass dessen Vorstandsvorsitzender Dr. Karl-Gerhard Eick nun allen Ernstes Geld aus der Staatskasse fordert, ist der Gipfel der Frechheit. Geld kriegt er hoffentlich keins, den Klodeckel bekommt er dafür aber allemal.

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