Generation „Schneeflöckchen“: Die unterschätzte Gefahr für die Demokratie

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Immer häufiger stelle ich in Gesprächen mit jungen Menschen fest, wie verkorkst die Generation der seit der Jahrtausendwende Geborenen ist. Man kann dies für einen subjektiven, nicht repräsentativen Eindruck halten, weil der Kreis der Teenager, mit denen ich mich austausche, insgesamt doch recht überschaubar ist. Tatsächlich schlagen aber auch Psychologen zunehmend Alarm. Und das nicht erst seit Corona. Es ist eine Kohorte junger Menschen voller irrationaler Zukunftsängste herangewachsen. Natürlich war auch für frühere Generationen das Erarbeiten eines eigenverantwortlichen Lebens eine Herausforderung. Wer von uns sehnt sich nach der Zeit zurück, in der wir uns missverstanden fühlten und mit uns selbst oft nicht im Reinen waren? Später brachten uns die ungeklärten Fragen zum Start ins Berufsleben um den Schlaf. Viele von uns erinnern sich mit gemischten Gefühlen an die plötzlich erworbene Freiheit, die im Umkehrschluss viele neue Entscheidungen erforderte, bei denen wir manch bitteres Lehrgeld bezahlten. Das sind völlig normale Sorgen beim Übergang ins Erwachsenenleben. Doch unsere Alltagsprobleme gingen viel weiter. Wir waren mit dem „Kalten Krieg“ konfrontiert, einer ganz realen Bedrohung. Der Wald drohte zu sterben und das Öl auszugehen. Sogar ein Kernkraftwerk explodierte. Die allermeisten von uns haben die Zeit der Unsicherheit und der Bedrohung gemeistert. Wir blieben neugierig auf die Zukunft und voller Tatendrang, obwohl das Panikorchester nach Kräften blies und trommelte. Wir hatten eine Jugend und wir hatten Kredit. Man nahm uns nicht immer für voll, aber man ließ uns machen. Und heute?

Eine ganze Armee von Erzieherinnen und Lehrern soll sicherstellen, dass weltverbessernde Bravschafe herangebildet werden

Kind sein ist out. Schon die ganz Jungen sollen nichts verpassen. So wollen es viele Eltern, so will es aber auch die Industrie, die Teenies längst als wichtigste werberelevante Zielgruppe entdeckt hat. Der Freizeitstress durch das Überangebot an Möglichkeiten und das Überkümmern der Helikoptereltern führt schon bei den Zwölfjährigen zu Symptomen, die dem in Mode gekommenen „Burn Out“ ähneln. Netflix, Instagram und Co. tun ihr Übriges dazu, dass junge Menschen nicht mehr zur Ruhe kommen. Zu viel ist eben zu viel, gerade für Heranwachsende, die noch nicht filtern können und denen daher die Fähigkeit fehlt, Prioritäten zu setzen. Als wäre all das nicht schlimm genug, sehen sich die Teenager unserer Zeit darüber hinaus einer ununterbrochenen Beschallung mit Hiobsbotschaften ausgesetzt. Im Kita-Alter geht es zunächst einmal darum, sämtliche Kanten abzuschleifen. Stromlinienförmiges Funktionieren ist angesagt. Eine ganze Armee von Erzieherinnen und Lehrern soll sicherstellen, dass bis zum Ende der Grundschulzeit weltverbessernde Bravschafe herangebildet worden sind, denen anschließend das gewünschte Wertesystem eingebläut werden kann. Grundvoraussetzung hierfür ist das Austreiben jedweder Kritikfähigkeit. Zu diesem Zweck wird jeder Zweifel sanktioniert, ebenso die fehlende Bereitschaft, sich an Toleranzprojekten, Klimarettungen und Genderübungen zu beteiligen. Uniforme Zeitgeistsoldaten strömen an die Universitäten, wo sie ihr Repertoire perfektionieren, um die links-grüne Heilslehre von Deutschland aus in alle Welt zu tragen. Die jahrelange Erziehung mit dem totalitären Stilmittel der Angst führt bei so manchem Indoktrinationsabsolventen jedoch schon bald zu ernsten psychischen Krisen.

Lobbyisten und Politiker geben jungen Menschen eine Machtfülle, deren Verantwortung sie nicht gerecht werden können

Heutige 20-Jährige glauben, der Klimawandel sei die größte Bedrohung der Menschheitsgeschichte, und halten es für demokratiegefährdend, die grünen Dogmen zu hinterfragen. Ihre Ängste drehen sich vor allem darum, bald in einer überhitzten Steppe ohne ausreichendes Trinkwasser zu leben, während das Abschmelzen der Pole immer mehr Küstenstädte verschlingt. Sie sehen sich durch abweichende Weltanschauungen bedroht und begreifen gar nicht, dass jene, die heute vermeintlich demokratisch regieren, ihnen bereits mehr Freiheiten genommen haben als jeder Generation zuvor. Sie blenden aus, dass der Wandel des Klimas nicht nur Nachteile mit sich bringt, sondern auch Chancen bietet und der Entwicklung neuer Technologien den Weg bereitet. Ebenso wenig verstehen sie, dass die Modelle, auf denen die Horrorszenarien beruhen, mit erheblicher Unsicherheit behaftet sind und es sich beinahe verbietet, von Wissenschaft zu sprechen. Mir tun sie unheimlich leid, diese jungen Menschen, und sie entfalten ein gefährliches Potenzial, weil ihnen Lobbyisten und Politiker eine Machtfülle geben, deren Verantwortung sie nicht gerecht werden können. Sie lassen sich vor den Karren gemeingefährlicher Organisationen spannen und dienen der Glaubensgemeinschaft neuzeitlicher Sekten als willfährige Marionetten. Dabei leiden sie selbst am meisten unter der arglistigen Panikmache, für die sie benutzt werden. Dies auch, weil ihnen Resilienz und Robustheit fehlen, die sie nur hätten erwerben können, wenn man sie dem wahren Leben ausgesetzt hätte, statt sie zu hofieren. Ich mache mir Sorgen um die Zukunft. Nicht wegen des Klimawandels oder wegen Corona, sondern wegen einer Generation, die Moral für Recht, Emotionen für Argumente und Fakten für rechtspopulistisches Störfeuer hält.

 

Peymani 2020

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35 Kommentare

  1. Gewünschtes Wahlalter
    Grüne-Jugend-Sprecherin Anna Peters :: „Es wäre willkürlich, die Grenze bei 16 Jahren zu ziehen. Mit 14 Jahren ist man religionsmündig und teilweise strafmündig. Dann sollte man auch wählen können. Viele junge Menschen haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie bereit sind, politisch Verantwortung zu übernehmen. Es ist wichtig, für die Generation, die sich so engagiert für den Klimaschutz einsetzt, ein Zeichen zu setzen.“

    Dem Geschwurbel ist nicht mehr viel hinzuzufügen. What’s next? Bundeskanzler mit 18?

    1. Klar, dass sich fast ausschließlich GRÜNE für ein Herabsetzen des Wahlalters starkmachen – liegt doch im jugendlichen Alter zwischen zwischen 13 und 17 ein enormes Klimaschutz-Weltverbesserer-Wählerpotential.

    2. Die meisten Wähler heutzutage sollten frühestens mit 25 wählen dürfen, da in der Regel ziemlich zurückgeblieben.

      1. Die allerallermeisten Wahlbrechtigten dürften nicht wählen, weil sie keine (wahren) Erwachsenen sind, wie Erich Fromm sagte, sondern „neurotisch verwahrlost(e Kinder)“ lt. Christa Meves in ihrem Buch „Manipulierte Maßlosigkeit“, welches lt. Klappentext der modernen Gesellschaft schonungslos die Kollektive Neurose diagnostiziert.
        Diese Krankheit ist aber nicht neu – auch wenn sich typischerweise Psychoanalytiker seit S. Freud damit befaßt haben.
        Die Heiligen Schriften befassen sich sehr intensiv damit und warnen vor den schlimmen Folgen für den Fall der Nichterkenntnis / Nichtheilung – ähnlich wie Oswald Spengler vor 100 Jahren mit seinem Werk „Der Untergang des Abendlandes“.
        Danach sind alle „Hochkulturen“ der nachvollziehbaren Geschichte – daran – untergegangen.
        „Hoch-Kulturen“ sind keine wahren / heilen Kulturen, sondern nur (noch) „Gesellschaften“; und die „Zivilisation“ ist die Folge / Symptomatik dieser schlimmsten Störung / Krankheit überhaupt.
        Als kollektives Phänomen wird es dargestellt in der symbolischen Geschichte (Sage, Legende bzw. dem Mythos / Märchen) vom „Tanz um das goldene Kalb“.

  2. Mir tut diese Generation Vollpfosten überhaupt nicht leid! Noch NIE war es so einfach, sich vielfältigst zu informieren und sich dazu seine eigenen Gedanken zu machen und Schlüsse zu ziehen! Zu allem eine (nachgeplapperte) Meinung, aber von nichts eine Ahnung haben. Die sind vor allem eines: bequem & verwöhnt. (Ausnahmen bestätigen die Regel…) Wenn Abiturienten als Berufswunsch ernsthaft „Spielerfrau“ oder „Influencer“ angeben, weiß man, wie es um diese Generation und künftige Gesellschaft bestellt ist. (s. z.B. https://www.focus.de/familie/eltern/familie-heute/michael-winterhoff-im-interview-kinderpsychiater-es-waechst-eine-generation-unfreier-narzissten-heran_id_11620535.html) DIE werden es ganz bestimmt nicht richten…Kein Wunder, dass wir bis 70 malochen sollen…

    1. Kritisches Denken wird nur wenigen in die Wiege gelegt. Das war schon immer so. Neu ist, wie wirksam die Drahtzieher na manipulieren und den kritischen Geist lähmen. Als Generation tun mir deshalb die selbstzerstörerischen Klimahüpfer leid. Betrachtet man dann den Einzelnen, kommen durchaus auch andere Gefühle zum Tragen.

    2. Genau meine Worte. Ich glaube aber langsam zu verstehen, warum diese Generation im allgemeinen die Informationswiese, die sich ihnen bietet, nicht nutzt… weil sie nicht gelernt hat, sich Informationen zu beschaffen. Ich musste für meine Referate z.B. in die Stadtbibliothek. Kein Computer, kein Handy etc. Ich musste mir mit Hilfe vieler Bücher dies erarbeiten, zu sondieren, wie eben alle anderen damals auch. Heute aber muss man sich keine Informationen erarbeiten und weil die Generation anscheinend überfrachtet/überfordert ist mit der Fülle an Informationen, neigen sie dazu etwas wiederholt Gehörtes anzunehmen und nachzuplappern ohne zu hinterfragen.

  3. Ich mache mir Sorgen um die Zukunft wegen einer Generation, die Moral für Recht, Emotionen für Argumente und Fakten für rechtspopulistisches Störfeuer hält.
    Brilliant getroffen

  4. Als 74-jähriger habe ich einige Generationen heranwachsen sehen – und habe nicht nur sehr ähnliches registriert, sondern auch die wesentliche tiefere Ursache herausgefunden – die trotz aller „Demokratie“, „Meinungsfreiheit“, „Aufgeklärtheit“, „Bildung“, usw., verschwiegen, unterdrückt, geleugnet, fehlgedeutet, verfälscht, unterschätzt, beschönigt, usw., wird:
    „Die (DIE) Krankheit der Gesellschaft“ (W. Kütemeyer); „Menschheitsneurose“ (S. Freud); „Gesellschaftsneurose“ / „Kakokratie“ (H. Oberth); „Emotionale Pest“ / „Biopathie“ (W. Reich); „Der Wahnsinn der Normalität“ (Arno Gruen) / „Die Pathologie der Normalität“ (E. Fromm); usw.; die in der Soziologie als „Kollektive Neurose“ zwar dem Namen nach, aber nicht von ihrer wahren Tragweite her bekannt ist.

    Erich Fromm sagte in einem Interview:
    „Die Erwachsenen der modernen Gesellschaft sind nicht erwachsen.“

    „Neurotisch verwahrlost(e Kinder)“ nennt Christa Meves sie in ihrem Buch „Manipulierte Maßlosigkeit“.

    Etliche weitere Autoren / Bücher nehmen Bezug darauf – aber die, die es am meisten angeht, nehmen sie nicht zur Kenntnis bzw. reagieren nicht darauf.

    Aufklärung würde helfen. Denn: „Die Wahrheit wird euch frei machen.“

    Adorno / Horkheimer schreiben in Dialektik der Aufklärung:
    „Die Wissenschaft hat den Fehler der Kirche übernommen.“

    „(die) Religion“ nennt S. Freud die (Haupt-)Ursache der „Menschheitsneurose“ in seinem Spätwerk „Das Unbehagen in der Kultur“.

    „Latente Angst – Das Tabu der Abwehrgesellschaft“ heißt das aufschlußreiche Buch von Rainer Taéni.
    Siehe auch
    „Der eindimensionale Mensch“ (H. Marcuse);
    „Das Leiden am sinnlosen Leben“ (V. Frankl);
    und andere.

  5. Und jetzt?
    Ich verfolge die Artikel des Autors eine Weile und Frage mich zunehmend wozu er die eigentlich schreibt. Die Analysen sind korrekt und dann kommt: Nichts. Bei mir verdichtet sich zunehmend der Eindruck eines endlosen Gejammers darüber wie schrecklich alles wird. Aber was bringt das, außer seelische Selbstentlastung?

    „Sie sehen sich durch abweichende Weltanschauungen bedroht und begreifen gar nicht, dass jene, die heute vermeintlich demokratisch regieren, ihnen bereits mehr Freiheiten genommen haben als jeder Generation zuvor.“

    Daran ändert sich auch nichts, wenn man ihnen das tausend mal sagt. Freiheit (also wenn es über mehr als die Anzahl der Joghurt Sorten geht, aber auch das überfordert die Leute ja zunehmend) war für die Mehrheit schon immer mehr Bedrohung als Verheißung. Und daran wird sich auch nichts ändern.

    1. Ihre Frustration kann ich nachvollziehen. Auch ich frage mich zuweilen, wie der ganze Wahnsinn überhaupt noch gestoppt werden kann. Den Überbringer der schlechten Nachrichten anzugreifen, dürfte aber der falsche Ansatz sein. Übrigens habe ich zu unterschiedlichsten Themen in der Vergangenheit auch immer wieder Lösungsansätze aufgezeigt, wo sie mir möglich erschienen, aber das wissen Sie vermutlich als regelmäßiger Leser meiner Beiträge. Interessieren würde mich, welche Lösungen Sie selbst vorschlagen.

      Freundliche Grüße,
      Ramin Peymani

  6. Es wird Zeit, einmal über die Einführung von Volksentscheiden nach Schweizer Vorbild nachzudenken. Aber soviel Demokratie hält der Rechtsstaat wohl nicht aus.
    Als ehemaliger DDR Bürger kann ich nur den Tipp geben, diejenigen das ganze Chaos verursachen, energischen Widerstand zu leisten, alle in einen Sack und dann mit dem Knüppel rauf. Nur die Andeutung dieser Möglichkeit hat die Mauer zum Einsturz gebracht.

  7. Also: Ich kenne ein paar Leute unter 30, die absolut fabelhaft sind und die – trotz massivster Indoktrination – Augenmaß und gesunden Menschenverstand behalten haben. Also: Noch ist nicht aller Tage Abend!

  8. Sehr geehrter Herr Peymani, ich bin ein ‚alter Knochen‘, wie man früher als Jugendlicher zu den Alten sagte und ich erlebe bei unseren Enkelsöhnen und deren Eltern genau die Entwicklung, die Sie schildern. Selbst vorsichtige Versuche, wenigstens etwas dagegen zu steuern, führt zu spürbaren Eintrübungen in der familiären Koexistenz. Ermüdung macht sich da bei mit breit und Hoffnungslosigkeit, daß sich da doch noch irgendetwas machen läßt, um diesem Unglück, daß auf die Kinder und Kindeskinder zurollt, abzuwenden. Wie oft fällt mir da ein Spruch meines Vaters ein – den ich als junger Mensch oft hörte, ihn aber in seinem Wahrheitsgehalt nicht richtig gewichten konnte oder auch wollte – “ aus Schaden wird man klug“.
    Es muß wohl tatsächlich erst dazu kommen, zum Schaden.

  9. Den Ausführungen in diesem wertvollen Beitrag kann ich umfänglich zustimmen. Es wird ein materialistisch-atheistisches Weltbild in die Köpfe implantiert, das die Protagonisten dann für die Wahrheit halten und fest verankert ist im Glaubens- / Überzeugungssystem dieser Menschen.
    Nachdem Geist Materie erschafft (und nicht umgekehrt wie man uns vermitteln möchte), handelt es sich um ein Phänomen der GRUNDEINSTELLUNGEN für sich selbst, das Leben an sich und in der Folge auch um eine Sinnhaftigkeit unseres Daseins. Es wird eine Generation herangezüchtet, deren ANGST vor der Natur des Lebens tiefgreifende Auswirkungen haben muss – Realitäten werden erschaffen durch Gedankenformen / Egregoren als eigenständige Wesenheiten …
    damit einher geht ein Wahrnehmungsfilter, d.h. ich erkenne im Außen nur das, was mir in meinem Erfahrungswissen bereits bekannt ist und befördert so erst eine Differenzierungs-kompetenz. Augrund der „überfürsorglichen“ Helikoptereltern, dem betreuten Denken in dieser
    Kindergesellschaft, der Staatspropaganda … fehlen den Jugendlichen jegliche Vergleichs-möglichkeiten – sie sitzen in der Falle und sind sozusagen geeicht auf den Wiederholungszwang,
    der unseren Leben wie ein Gesetz eingeschrieben ist, bis wir in der Lage sind, uns um-zu-ent-
    scheiden. Dazu bedarf es eines großen Schicksalsschlages und einem fundierten Vertrauen in die eigene Wahrnehmung abseits vom Konformitätsdruck.
    Die Fälschung der Geschichte regt mich am allermeisten auf, da hier die Volksseele aufs schlimmste vergewaltigt wird – doch die Wahrheit wird ans Licht kommen, ganz sicher.
    Die Bilanzierung des eigenen Lebens ist der EIGENTLICHE SCHLÜSSEL um den Ungeheuerlich-
    keiten auf die Spur zu kommen und ALLES zu hinterfragen und sich zu positionieren … eine Herkulesaufgabe! Prof. F. Ruppert nennt es Selbstbegegnung. In diesem Sinne sind die Älteren
    gefordert um das morphische Feld der Wahrheit zu stärken, den Jugendlichen ist das unmöglich. Herkömmliche Therapieangebote führen hier nicht zum Ziel, da auch die Thera-
    peuthen derselben Indoktrination erlegen sind – das führt eher zu einer neuerlichen Traumati-
    sierung der Betroffenen, die so sehr innerlich und äußerlich nach Hilfe schreien.
    Jeder hat so sein Schwerpunktthema, einen roten Faden der sich durchs Leben zieht, hier gilt es zu beginnen um Klarheit zu gewinnen über die Muster, die uns „auf unsere Festplatte Gehirn aufgespielt worden sind“ – es ist ein Schadstoffprogramm, das uns als Menschen hindert, in
    unsere Kraft zu kommen und unsere Leben zu gestalten (so wie wir das wollen).
    Zu meinem Lieblingsthema ist im weitesten Sinne das Staatsrecht geworden, das mir mittler-
    weile Einblicke in Geschehnisse offenbart, die jenseits jeglicher Vorstellungskraft liegen, dazu noch die Beschäftigung mit dem Kommerz, was weitere Tiefen erschließt, deren Inhalte nicht mehr vermittelbar sind und nach eingehender Überprüfung zutreffend sind.
    Wir finden die Grundlagen der aktuellen Situation auf allen Ebenen in der selben Intensität – man muss nur mal die Augen öffnen und sein Denkorgan einschalten.
    Als Rentnerin habe ich mir die Aufgabe gestellt, nur noch der Wahrheit zu dienen und dafür ein-
    zustehen … es macht Sinn und es macht FREI, nebenbei vergeht allmählich die Angst.

    1. Sehr geehrte Loreley,

      sehr treffend uns interessant formuliert. Ich möchte hinzufügen, dass wir auch wieder in die Eigenverantwortung kommen müssen, sonst mach alles wenig Sinn.

      1. „Eigenverantwortung“ können nur wahre – ganze / heile / vollständig erwachsene – Menschen leisten. Solche beschreibt z.B. Martin Dammholz in „Der ganze Mensch“.
        Erich Fromm aber sagt:
        „Die Erwachsenen der modernen Gesellschaft sind nicht erwachsen.“
        „Neurotisch verwahrlost(e Kinder)“ nennt Christa Meves sie in ihrem Buch „Manipulierte Maßlosigkeit“. Darin steht auch, daß der Gesellschaft schonungslos die „Kollektive Neurose“ diagnostiziert wird.

      2. Mit der Bilanzierung des eigenen Lebensverlaufes übernimmst du AUTOMATISCH die Verantwortung für deine Handlungen, das fühlt sich oftmals sehr peinlich an … und gleichzeitig wirkt diese Einsicht verbindend mit jenen, die ebenso handeln (der Balke im eigenen Auge!).
        Die Generationen verbindet jeweils ein geistiger Gesamthintergrund (heute die Coronahysterie, und der Ökofaschismus) der maßgebliche Auswirkungen hat auf die individuelle Lebensgestaltung – in diesem Sinne machen wir alle die gleichen Fehler!
        2007 habe ich entdeckt: ich habe ja dem falschen Herrn gedient!
        Diese Einsicht hat meinen Blick auf das Leben komplett auf den Kopf gestellt und mir die
        Chance gegeben, mich neu zu positionieren. Ich habe mich für den Weg der WAHRHEIT entschieden. Irgendwann war ich mit meinen früheren Fehlern einigermaßen ausgesöhnt und habe erkannt, es geht darum ERFAHRUNGEN zu machen ohne dieses Schuldgedöns.
        Verantwortung kann ich allerdings nur für MEIN TUN übernehmen und nicht für anderer Mist.

  10. Schwache Männer verursachen schwere Zeiten, welche wiederum starke Männer hervorbringt. Es ist absehbar, dass diese Generation der Männer nicht in der Lage ist, dem sich zu Tode tolerierenden westlichen Feminismus in all seinen Ausprägungen entgegen zu treten. Also geht es so weiter wie bisher. Refugees welcome, mehr Mittel für den Kampf gegen Rechts, das hat alles nichts mit dem Islam zu tun.
    Würzburg ist tag täglich irgendwo in Deutschland. Nur nicht immer sind Videoaufnahmen verfügbar, wodurch die MSM das ganze mit einer Randmeldung „verschweigen“ können.

    Wie schreibt Wegner so schön: Importierter Gewalt wird mit Importierter Männlichkeit entgegentreten.
    Für die Frauen bleibt nichts anderes übrig, als ihr Verhalten an eine rauer werdende Gesellschaft anzupassen. Das bedeutet Misstrauen gegenüber bestimmten Personengruppen, die sich als gefährlich erwiesen haben.

    1. „Für die Frauen bleibt nichts anderes übrig, als ihr Verhalten an eine rauer werdende Gesellschaft anzupassen. „:

      Wer Mißstände erkennt, kann die Ursache(n) ergründen und darüber reden / aufklären.

      ***

      „Schwache Männer verursachen schwere Zeiten, welche wiederum starke Männer hervorbringt.“:

      Welcher Umstand / welches Phänomen hat denn wohl die ersten „schwachen Männer“ hervorgebracht?
      In wahren – heilen – Kulturen waren erwachsene Frauen und Männer regelhaft immer – göttlich / menschlich – stark. Warum sind wir als zivilisierte Gesellschaft keine solche regelhaft starke Kultur mehr?

  11. „Ich mache mir Sorgen um die Zukunft. Nicht wegen des Klimawandels oder wegen Corona, sondern wegen einer Generation, die Moral für Recht, Emotionen für Argumente und Fakten für rechtspopulistisches Störfeuer hält.“
    Köstlich auf den Punkt gebracht!
    Aber natürlich werden mal wieder die christlichen „Werte“, die schon Nietzsche als Werte der Zersetzung alles Erhabenen und Freien benannt hatte, verschwiegen. Sie sind ja in entgöttlichter Form die Grundlagen unserer „Westliche Werte“, des Sozialismus und des Menschenrechtsgedöns. Die fatale Wirkung dieser Werte hat ein berühmter amerikanischer Autor bereits 1876 beschrieben:
    >> Die Beerdigung machte einer äußerst wichtigen Sache ein Ende — der
    Petition an den Gouverneur für des Indianer-Joes Begnadigung. Sie trug eine
    endlose Menge Namen; mehrere gerührte, redselige Versammlungen hatten
    getagt, ein Komitee weiser Frauen lag dem Gouverneur mit Murren und Klagen
    in den Ohren und bestürmte ihn, eine mächtige Eselei zu begehen und seine
    Pflicht mit Füßen zu treten. Der Indianer galt als Mörder von fünf Bürgern
    des Dorfes — aber was tat das? Wäre er der Teufel selbst gewesen, es hätte
    sich doch eine Anzahl Schwächlinge gefunden, die ihre Namen unter ein
    Begnadigungsgesuch gekritzelt und eine Träne aus ihren beständig übervollen
    Wasserwerken darauf fallen gelassen hätten. <<

  12. „Man kann dies für einen subjektiven, nicht repräsentativen Eindruck halten“

    Ist er nicht, also subjektiver Eindruck…die einschlägige Mainstreampresse sprach des öfteren auch schon von „Wohlstandsverblödung“…
    Für mich zeichnet sich hierbei eine alte Lebensweisheit ab, die besagt : „Wer keine Sorgen oder Probleme hat macht sich selbst welche“, andere kennen es unter: „Fühlt sich der Esel zu wohl geht er aufs Eis“ …man kann es vielfältig beobachten, daß die Leute mit sich selbst nix mehr anzufangen wissen, darauf folgt Frustration und ein überhöhtes Selbstbedürfnis für irgend was gelobt werden zu müssen und sei es der größte Bullshit. Ein Ergebnis dieser Entwicklung ist das heute grassierende Gutmenschentum…kein Preis ist hoch genug um Anerkennung einheimsen zu können, was dabei raus kommt zeigt die Migrations- und die Klima/Energiewendedebatte.

  13. Ich nehme an, das Durchschnittsalter der hier kommentierenden liegt in etwa bei dem des Autors. Um mal eine andere Perspektive zu schildern: Ich bin „Milennial“, weiß allerdings nicht ob ich mit 30 Jahren noch zu den hier beschriebenen „jungen Leuten“ gehöre.
    Fazit des Textes: Meinungen, die von denen des Autors abweichen sind jugendlicher Schwachsinn. Erinnern Sie sich noch, wie es damals war, als Sie jung waren? Kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Ich war in den 68ern noch nicht dabei, vermute aber, dass der eine oder andere von Ihnen damals noch nicht den gleichen Konservativismus innehatte wie jetzt. Vermutlich haben die damaligen Alten den neumodischen Schwachsinn mit ähnlichen Argumenten abgetan wie Sie jetzt. Es bleibt also alles beim alten. Die Jugend von heute geht vor die Hunde, wie es seit tausenden von Jahren berichtet wird.
    Ich würde mir von Ihnen – den heutigen Alten – etwas mehr Verständnis wünschen, dass für die jüngere Generation gerade in Puncto Klimawandel mehr auf dem Spiel steht als für Sie. Wenn ich heute 60 wäre würde ich dem von Ihnen beschriebenen Wandel und den Chancen durch den Klimawandel vermutlich auch deutlich offener gegenüberstehen. Seien wir ehrlich, am Ende steht sich doch jeder selbst am nächsten, die Jungen wie die Alten. Hier wäre etwas mehr Ehrlichkeit erfrischend; dass Sie die armen, fehlgeleiteten jungen Leute bemitleiden, kommt dort wahrscheinlich nicht so gut an. Seien Sie lieber nett zu Ihren Enkeln, sonst besuchen die Sie später nicht im Altenheim. 😉

    1. Ich kann ja verstehen, dass Sie sich nicht wohl dabei fühlen, wenn Sie als Teil einer Generation gesehen werden, die (auf eigenen Wunsch hin) im Fokus steht und infolgedessen besonders betrachtet wird. Lassen Sie mich aber einige Missverständnissen ausräumen:

      Ich bin 52 Jahre alt. Zur 68er-Generation gehöre ich also nicht. Bestenfalls bin ich im Jahr 1968 geboren. Ein Interesse, mich daran zu beteiligen, dass früher alles besser war und die Jugend ach so schrecklich ist, habe ich keinesfalls. Wenn Sie den Text dahingehend interpretieren, liegen Sie verkehrt. Was ich beschreibe setzt auf einer europaweiten Studie (https://www.cam.ac.uk/system/files/youth_and_satisfaction_with_democracy.pdf) auf, die genau diese Befunde zutage gefördert hat – als Antworten der jungen Generation höchst selbst. Eines der Ergebnisse dieser Studie war übrigens, dass keine Alterskohorte junger Menschen zuvor ein so großes Problem mit der Demokratie hat. Da staunen Sie, oder?

      Wenn Sie dies als ungerecht empfinden, fragen Sie Ihre Altersgenossen, warum Sie sich in der umfassenden Befragung so geäußert haben. Fragen Sie gerne auch bei Unternehmen nach, wo deren größte Probleme bei Neueinstellungen junger Mitarbeiter liegen. Ich will Ihnen die Pointe nicht verderben, aber als Stichworte sollten fehlende Belastbarkeit, überzogene Forderungen und mangelnde Fähigkeit zur Selbsteinschätzung genügen.

      Wie gesagt, jede junge Generation hat ihre Eigenheiten, die natürlich auch zu gesellschaftlichen Konflikten führen können. Hier geht es aber gerade nicht um das Spiel Alt gegen Jung, sondern um die elementare Frage, ob unsere Demokratie aushält, wenn sich Politik und Medien bei jungen Menschen anbiedern. So war dies bei den Vorgängern gerade nicht. Und das war gut so.

      Im Übrigen macht es mir überhaupt nichts aus, mich unbeliebt zu machen. Warum auch? Das unterscheidet meine Generation vermutlich tatsächlich von den woken jungen Leute heute, bei denen nur noch die Frage zählt, wie sich etwas anfühlt.

      Grüße vom Autor

      1. „fehlende Belastbarkeit, überzogene Forderungen und mangelnde Fähigkeit zur Selbsteinschätzung genügen.“:

        Symptome der Kollektiven Neurose / Krankheit der Gesellschaft / Emotionalen Pest / (Erb-)Sünde / usw., die von Generation zu Generation schlimmer werden.

        In der Bibel heißt es, daß die „Sünden der Väter sich fortpflanzen bis ins dritte und vierte Glied“. Und was ist dann / danach? Heilt die Zeit diese / solche Wunden?
        Leider nein.
        Bibelsprache ist „Gottes Sprache“, also bildhaft-symbolische Sprache und in diesem Fall auch noch etwas „kaschiert“. Gemeint ist: bis ins siebte Glied; und das bedeutet: Bis zur Vollkommenheit. Und das ist die Heilung. Die kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen:
        Entweder durch durch Heilung der Individuen oder durch das Aussterben der kranken Population. Das wäre „der ewige Tod“ für den Menschen / die Menschheit.

        Aber die Prophezeiungen der Heiligen Schriften sind keine unbedingten, sondern bedingte Voraussagen. NOCH haben wir die Möglichkeit, das Aussterben zu verhindern und wieder eine sehr langlebige wahre Kultur zu werden.

      2. Danke für den Link. Wenn Sie ins Detail gehen wäre etwas mehr Klarheit in Bezug auf den ursprünglichen Artikel hilfreich: Welche Schneeflöckchen sprechen Sie dort an? Die Jugendlichen aus Deutschland, Europa oder der ganzen Welt? Auf Deutschland bezogen: Da es sich ja um höchstens 21-jährige handeln kann („seit der Jahrtausendwende geboren“), halte ich Ihre Aussage, dass mangelnde Belastbarkeit zur Problemen auf dem Arbeitsmarkt führt für gewagt. Die Mehrheit der unter 21-jährigen ist doch noch in der Schule oder oder studiert, von welchen Erfahrungen gehen Sie hier denn aus? Die Probleme bei der Suche nach Praktika oder Ausbildungsplätzen sind wohl kaum repräsentativ für den gesamten Arbeitsmarkt. Wenn Sie sich auf die jugendlichen in Europa beziehen: Die Jugendarbeitslosigkeit (bis zu 38%!) einfach auf Bocklosigkeit der Betroffenen zu schieben, anstatt z.B. strukturelle Probleme im Arbeitsmarkt oder anhaltende wirtschaftliche Flaute, können Sie ja eigentlich nicht ernst gemeint haben. Dass sich die Politik bei den jungen Leuten anbiedert, kann man so und so sehen, meiner Meinung nach findet in Deutschland Politik für Rentner statt. Aber gehen wir mal davon aus, dass es stimmt, schwingt bei Ihnen vielleicht auch ein kleines Bisschen Enttäuschung mit, dass Sie nicht mehr die Zielgruppe sind?

        Dass junge Leute die mit der Gesamtsituation unzufrieden sind, auch mit der Demokratie unzufrieden sind, versetzt mich nicht in Staunen. Im Gegenteil, das gleiche Phänomen können wir doch auch bei den Alten beobachten, wieso sollte es bei den Jungen anders sein? Nach der Studie ist Ihre Generation über die Zeit sogar noch unzufriedener geworden mit der Demokratie. Ein Phänomen, von dem Sie ja im Übrigen direkt profitieren durch steigende Leserzahlen!

        Auch wenn wir inhaltlich wahrscheinlich nicht zusammen kommen, weiß ich zu schätzen, dass mein Kommentar überhaupt veröffentlicht wurde und Sie sich die Zeit genommen haben, darauf zu antworten. Diskussion über die sich immer stärker etablierenden Lager/Fronten/Filterblasen hinweg halte ich für notwendig und scheint mir immer seltener zu werden. Danke dafür.

        1. Wir werden hier tatsächlich auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, dafür ist unser Informationsstand zu unterschiedlich. Allerdings darf ich Ihnen versichern, dass ich meiner Jugend nicht nachtrauere, sondern ein sehr zufriedenes Leben im Hier und Jetzt führe. Ihre Spitzfindigkeiten helfen in der Diskussion nicht weiter. Natürlich geht es hier nicht nur um eine Gruppe von Menschen, die gerade aus der Schule gekommen oder noch in der Schule sind, sondern grundsätzlich um Menschen, die in den letzten 30 bis 35 Jahren geboren wurden. Diese haben nämlich an der Studie teilgenommen. Grundsätzlich können Sie sich gerne bei Firmen erkundigen, ob die von mir geschilderten Einstellungsprobleme Einzelfälle betreffen.

          Beste Grüße!

  14. „Die Jugend von heute geht vor die Hunde, wie es seit tausenden von Jahren berichtet wird.“:

    Daß es sich dabei um eine Wahrheit handelt, habe ich, Jg. 1947, selbst auch herausgefunden – durch die Erkenntnis der wesentlichen tieferen Ursache. Bei dieser handelt es sich um eine besondere Krankheit, die u.a. auch die schlimmste überhaupt ist und von den Befallenen nicht wahrgenommen / erkannt wird – außer auf dem Weg der Heilung. Der beginnt mit dem Hinterfragen der zivilisationsgesellschaftlichen „Normalität“ bzw. durch Ereignisse / Phasen, die einen Menschen in die „Randständigkeit“ der Gesellschaft / Normalität drängen.

    „Die Erwachsenen der modernen Gesellschaft sind nicht erwachsen“, (Erich Fromm) ist eine der vielen möglichen Aussagen über die Folgen dieser Krankheit. „Neurotisch verwahrlost(e Kinder)“ nennt Christa Meves die Befallenen in ihrem Buch „Manipulierte Maßlosigkeit“.

    „Mit der Sünde ist die Lüge in die Welt gekommen“ könnte eine Aussage der Bibel lauten, die uns mit der Symbol-Geschichte (Legende, Sage, Märchen, Mythos) über den „Turmbau zu Babel“ das Phänomen „Zivilisation“ nahebringen möchte mit seinem irren, wahnhaften, Hintergrund und der „Babylonischen Sprachverwirrung“, die in der Hauptsache meint, daß spirituelle Begriffe von den Befallenen nicht richtig gedeutet werden können, weil ihnen diese Ebene des Seins / Bewußtseins fremd ist. Was aber den Befallenen fremd ist, davor haben sie Angst und entwickeln Widerstand und Aggression dagegen. Siehe auch: Kain und Abel.

    Soviel Wahrheit auch in den ursprünglichen Heiligen Schriften enthalten ist, so sind wesentliche Inhalte der von Rom redigierten Bibel auch verfälscht – oder wahre Inhalte wurden / werden von den Priestern / Kirchenoberen – weil sie ebenfalls befallen sind – falsch gedeutet / interpretiert.

    Sigmund Freud nannte diese Krankheit „Menschheits-Neurose“ und sah den Hauptverursacher in der „Religion“. NOCH ist nicht die gesamte Menschheit davon befallen, aber wir bewegen uns weiter im Maßstab exponentiellen Wachstums darauf zu – mit dem Zielpunkt „Untergang“; wie alle „Hochkulturen“ der nachvollziehbaren Geschichte untergegangen sind. Siehe: O. Spengler.
    Demgegenüber sind wahre Kulturen sehr dauerhaft: Siehe australische Ureinwohner, deren Kultur ca. 30.000 / 40.000 Jahre zurückverfolgbar ist.

    Ich stieß auf die Wahrheit der Krankheit mit 43 – und fand sie anfangs „bitter“ – aber ich fand bei Nachforschungen auch bald die Möglichkeit der Heilung und nutzte sie und bemühe mich seit 30 Jahren um Aufklärung.

    Vorwürfe / Schuldzuweisungen an irgendjemand verbieten sich übrigens. Ein Teil unserer Ahnen wurde von dieser Störung / Krankheit (Kollektive Neurose) überfallen – ohne Möglichkeit des Vermeidens. Weil Kinder Traumatisierungen nichts entgegenzusetzen haben – es sei denn, wahre Erwachsene, die über die Kraft der bedingungslosen Liebe verfügen, würden sich der Kinder annehmen. Wenn aber eine Gruppe traumatisierter Kinder von ihren Eltern und allen Erwachsenen ihrer Gemeinschaft getrennt werden, haben wir es mit einer Kollektiven Neurose (Traumafolgestörung) zu tun – und wenn diese länger dauert, auch mit „Entwicklungs-Reifungs-Störung“ bzw. „Reife-Störung“ und allen im Grunde bekannten Schwächen und mehrheitsnormalen Störungen des typischen zivilisierten Menschen. Vor allem der Beziehungsfähigkeit.

  15. Diese Geisterfahrer werden alles zerstören. Die Welt will diesen grünen Wahn nicht. Selbst wenn weltweit drastische Sparmaßnahmen ergriffen und Gesetze zur Reduzierung des Verbrauchs erlassen würden, käme es nach 10 Jahren nur zu einem Rückgang des Ölverbrauchs von etwa 10%, schätzt die zur OECD gehörende Internationale Energie Agentur IEA. Andere Schätzungen kommen für die nächsten 20 Jahre sogar auf einen weiteren Anstieg. Dafür werde das immer noch anhaltende Bevölkerungswachstum und das verständlicherweise rund um die Welt angestrebte Wirtschaftswachstum sorgen, das die Voraussetzung für eine bessere Lebensqualität und eine bessere Welt von Milliarden derzeit noch in Armut lebender Menschen ist. – Dieser Irrglaube ist nichts anderes als die Dekadenz des vollen Bauches –

  16. Treffender noch als „Generation Schnee-Flöckchen“ fände ich „Generation Schneewittchen“.
    Das Märchen erzählt in der bildhaft-symbolischen / gleichnishaften „Sprache der Seele“ / „Sprache des Unbewußten“ / „Sprache Gottes“ usw. die schon milliardenfach wiederholte Erfahrung von der unterdrückten / traumatisierten Seele – infolge der vor 15.000 / 75.000 Jahren ausgebrochenen Kollektiven Neurose.
    Sehr ähnlich der Analogie des „Dornröschens“…

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