27.05.2022 Herzlich willkommen!

Millionen Deutsche in Sorge: Auf dem Weg in den totalitären Staat

geralt / pixabay

Das Ergebnis ist keineswegs überraschend. Und doch geben sich Politik und Medien geschockt. Es ist ein niederschmetternder Befund für eine politische Kaste, die sich und der Bevölkerung jeden Tag vorlügt, die Demokratie zu stärken. Die Verantwortlichen für die Stimmungslage müssen sich in einer repräsentativen Umfrage des INSA-Institus gefallen lassen, dass knapp ein Viertel aller Deutschen Zweifel am Zustand der Demokratie hegt. „Fast jeder Vierte sieht Land auf dem Weg in die Diktatur“ titelte die WELT AM SONNTAG gar zunächst, milderte ihre Headline aber später ab. Ausgeprägt ist dieses Gefühl mit 30% der Befragten vor allem bei denen, die eine solche vielfach noch selbst erlebt haben und eigentlich glaubten, nie wieder in einem totalitären Staat leben zu müssen. Aber auch in den westlichen Bundesländern schließen sich rund 20% der Bürger an. Die Ursache liegt auf der Hand: Eine immer repressiver gegen Andersdenkende vorgehende Berufspolitik hat sich die gesetzlichen Werkzeuge gesichert, um ohne störende Parlamente Bürgerrechte dauerhaft einschränken zu können. Niemand weit und breit, der ernsthaft an einer Korrektur interessiert und zugleich in der Lage wäre, diese durchzusetzen. Allein die Debatte darüber ist verpönt. Wer wagt, den Parteienstaat und dessen Mächtige herauszufordern, gilt als Umstürzler, der bestenfalls darauf hoffen darf, aus dem Diskurs ausgeschlossen zu werden, im schlimmsten Fall jedoch gesellschaftlich „vernichtet“ wird. Passend dazu zeigt eine YouGov-Umfrage, dass fast die Hälfte der Deutschen der Ansicht sind, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können, wollen sie keine negativen Konsequenzen riskieren. Dies dürfte einer der Gründe sein, warum 15% der Bürger ernsthaft übers Auswandern nachdenken.

Würde man die Zitate der Verantwortlichen ohne Nennung der Namen abdrucken, gäbe es wohl keinerlei Zweifel, dass sie in einer Diktatur gefallen sein müssen

Die polit-medialen Wahrheitsverfälscher bemühen sich nach Kräften, das mit Händen zu greifende Unbehagen kleinzureden und zu betonen, es handele sich ja bloß um eine Minderheit Unbelehrbarer. Dass diese Minderheit gar nicht so klein ist und womöglich aufgeklärter und demokratiefester als viele andere, die sich zur Mehrheit zählen dürfen, lässt sich allerdings immer schwerer leugnen. Die staatlichen Organe haben deshalb ihre Rhetorik verschärft. Regierungskritiker werden inzwischen als Staatsfeinde gebrandmarkt. Wer Zweifel an der Richtigkeit politischer Entscheidungen hat und dafür auf die Straße geht, dem attestiert der Bundespräsident eine „Verachtung für staatliche Institutionen“. Würde man derlei Zitate ohne Nennung der Namen abdrucken, gäbe es für die allermeisten Betrachter wohl keinerlei Zweifel, dass sie tatsächlich in einer Diktatur gefallen sein müssen. Es ist immer die Sprache, derer sich Totalitäre zuerst bemächtigen. Mit der Umdeutung von Begriffen fängt es an, mit der Einteilung der Menschen in Gute und Böse und mit der Ausgrenzung jener Bevölkerungsgruppen, die sich dem verordneten Kurs in den Weg stellen. Doch bei verbalen Attacken bleibt es nicht, wie uns gerade die jüngere deutsche Geschichte gelehrt hat. Bald sind es Maßnahmen, die darauf abzielen, die Betroffenen in ihrer Existenz zu bedrohen, sie einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen. Das funktioniert auf vielen Wegen. Zuhause abgeholt und nach Hohenschönhausen gebracht wird heute niemand mehr. Es genügt, ihn über irrwitzige, immer neue Regeln von der gesellschaftlichen Teilhabe und in letzter Konsequenz von der Möglichkeit zur beruflichen Betätigung auszuschließen. Diese Stufe ist in Deutschland inzwischen erreicht.

Die deutsche Politik verhindert mit immer rigideren Eingriffen in den Alltag, dass Menschen mobil sind und sich eine gewisse Unabhängigkeit erarbeiten können

Dass sich mindestens jeder Siebte mit dem Auswandern beschäftigt, kann die Herrschenden jedoch nicht kalt lassen. Es gehen immer zuerst jene, die gut ausgebildet sind und einen überproportionalen Beitrag zum Steueraufkommen leisten. Aber auch viele Rentner zieht es zunehmend ins Ausland. Von den Steuern auf ihre Lebenshaltungskosten und Konsumausgaben hat der Fiskus dann nichts mehr. Fast 1,3 Millionen deutsche Staatsbürger haben dem Land seit 2016 den Rücken gekehrt. Seit 2006 ist der Wanderungssaldo aus Zu- und Fortzügen Deutscher ununterbrochen negativ. In der Summe beträgt er allein für die vergangenen sechs Jahre fast 400.000 Menschen. All das sind Zahlen, die zeigen, wie groß der Drang derer ist, die es sich leisten können, Ihre Zukunft in Ländern zu suchen, in denen ganz sicher nicht alles besser und das Leben mitunter gar teurer ist, in denen aber das Gefühl, die über Generationen verteidigten Grundrechte noch zu besitzen, die Nachteile des Verlassens der Heimat und der Distanz zu Freunden und Familie aufwiegt. Derweil bleibt der deutschen Politik nicht viel mehr übrig, als mit immer rigideren Eingriffen in den Alltag zu verhindern, dass Menschen mobil sind und sich eine gewisse Unabhängigkeit erarbeiten können. Corona kam den Herrschenden dabei wie gerufen, und sie haben es, so viel Ehrlichkeit muss sein, ja auch erst zu dem gemacht, was es für sie sein sollte. Wer spricht noch von Niederlassungsfreiheit und Freizügigkeit, den beiden angeblichen Hauptsegnungen der Europäischen Union, die deren Verfechter so viele Jahre lang in Sonntagsreden wie ein Mantra vor sich her getragen hatten? Deutschland bewegt sich immer weiter in die Isolation. Die Vorstellung, dass Bürger wieder am freiwilligen Verlassen des Landes gehindert werden, scheint heute weniger absurd denn je.

 

Peymani 2020

Mein aktuelles Buch 2020 erhalten Sie auf Wunsch signiert direkt von mir und darüber hinaus überall im Handel. Meine früheren Werke Weltchaos, Chronik des Untergangs, Hexenjagd und Das Grauen sind ebenfalls im Buchhandel erhältlich. Spukschloss Deutschland gibt es als Ebook.

26 Kommentare

  1. Wer im Ausland lebt, muss eventuell seine deutschen Einkünfte in Deutschland versteuern.
    Ab dem Jahr 2005 gilt dies für Empfänger einer deutschen Rente, selbst wenn sie im Ausland wohnen. Allerdings trifft die Steuerpflicht nicht jeden Rentner.
    Wolan…

  2. Ich arbeite in Santa Barbara und wohne in Hofheim. Sobald mein Sohn mit der Schule fertig ist, wohne und arbeite ich in Santa Barbara. Und wenn mich jemand fragt warum ich das sonnige St. Barbara dem gesunden Taunus vorziehe, dann antworte ich, das mein Dasein sich an meiner Freiheit bemisst und mir ideologische Menschenverachtung den Tag versaut.

    1. Als jemand, der nicht mehr in Deutschland lebt, betrachte ich Deutschland
      mit immer größerem Befremden, so als würde man eine Suizidsekte beobachten!
      Hier über dem Land lacht die Sonne, über Deutschland lacht die ganze Welt!

  3. Wir können es uns leider nicht leisten auszuwandern. Meine Frau als Heilpraktikerin kann ihren Beruf leider nur in Deutschland so ausüben mit allen ihren Therapien, da sie sehr medizinisch arbeitet. Infusionen, Spritzen und Laboruntersuchungen sind ihr tägliches Brot. Im Ausland sind die Therapien häufig auf Manuelles und Esotherisches beschränkt, teilweise sogar die Diagnostik verboten. So müssen wir hier durchhalten.
    Nach fast 40 Jahren bin ich nun auch aus der FDP ausgetreten. Anlass nachzudenken war bereits das letzte Wahlprogramm, der Koalitionsvertrag und Äußerungen von Lindner, die Kinder bereits früh aus der Familie rauszunehmen und sie dem links-grün idoktrinierten Erziehungs- und Bildungssystem zuzuführen, waren der letzte Auslöser. Und dass jetzt Buschmann gegen Telegram trommelt, statt die Meinungsfreiheit durch Änderung/ Abschaffung staatlicher Eingriffe / Gesetze hochzuhalten, bestärken mich es richtig gemacht zu haben.
    Die Parteizentrale heißt jetzt Hans-Dietrich-Genscher-Haus, der Name ist da, aber sein Geist ist nicht mit eingezogen.Und Baaders „Totgedacht“ oder De Jasays Gedanken zum Liberalismus hat auch keiner gelesen. Und das Studium von Gustava le Bon über Massenpsychologie würde vielen die Augen öffnen.

    1. Auch ich bin, nach über 42 Jahren, aus der FDP ausgetreten, weil sie sich vom Liberalismus weit entfernt hat.
      Deutschland verlassen kann ich aus beruflichen Gründen nicht, aber meine erwachsenen 2 Kinder denken ernsthaft darüber nach.

    2. Detlef… du stehst stellvertretend für den Großteil der Bevölkerung, die diese Maschinerie am Laufen hält! Die typische Entschuldigung für Alles: „Ich konnte doch nicht…“,“…hätte ich gewußt,das…“ und der Klassiker:“Ich dachte…!“
      Mal ehrlich: Wer etwas verstanden hat und wirklich will,der findet Lösungen!
      Aber nach Ausreden suchen ist selbstverständlich einfacher.
      Insgeheim die kleine Faust in der Tasche geballt als kühner Ausdruck des Protestes.
      Wie spektakulär!
      Wir bekommen das,was wir verdienen da wir nicht bereit sind für etwas Besseres zu kämpfen!
      Auch du lieber Detlev hast durch dein Stillhalten und Wegducken wesentlich dazu beigetragen das dieses Land nur noch ein lächerlicher Abklatsch einstiger Größe auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist. Deutsche haben über Jahrhunderte für Veränderungen gekämpft und sich nicht stillschweigend mit Allem abgefunden.
      „Steh auf und Kämpfe!“

  4. Dies ist kein Kommentar sondern eine Info für den Autor.
    Zeile 5:
    Hätte das „das“ gefehlt, würde Ramin ein (sic) gesetzt haben, oder?

    „Fast jeder Vierte sieht Land auf dem Weg in die Diktatur“ titelte die WELT AM SONNTAG gar zunächst,

  5. @Auf dem Weg in den totalitären Staat
    Ist das noch Gegenwart ?
    Mir scheint, es ist längst Vergangenheit – die totale Diktatur ist längst da.
    Die Stahlfaust ist zwar im rauen Leinenhandschuh – aber durch die Abhängigkeiten ist auch nicht mehrnotwendig. Ketten und Peitschen sind längt nicht mehr notwendig zur Unterwerfung – es genügt die Ausschaltung von Strom und Wasser – für den Rauswurf sorgen die Vermieter und für den Rest dann die Antifa ! Das Leben im Wald nach Robin Hood ist nicht mehr möglich !
    Allein das Auftreten bei Corona bis hin zur Drohung mit Waffengewalt gegen stille Spaziergänger zeigt, wie die Welt heute ist. Den totalitärem Charakter hat Boris Palmer ausreichend demonstriert – der Skandal ist nicht sein Auftreten, sondern die Reaktionen aus der Politik – eben keine !

    1. Hinzu kommt jetzt noch eine offensichtlich linksradikale Innenministerin, die aus ihrer Gesinnung keinen Hehl macht. Mutti Merkel hat uns ja die von ihr so sehr geliebte DDR zurückgebracht. Mit Faeser als Innenministerin ist zu befürchten, dass wieder GULAGS wie zu Stalins Zeiten geben wird.

  6. Nach Pareto sind 80% dumm und 20% schlau – 80% arm und 20% vermögend – gevaxxt und ungevaxxt – politisch ungebildet oder im Bilde… etc
    Was passiert, wenn 80% dumme, arme, gevaxxte und politisch Ahnungslose die Regierung bestimmen? Die potentiellen Wähler einer Alternative verlassen die Titanic, so daß diese nix werden kann! Und da die restlichen Parteien zu einer Art SED mutierten (die SPD wollte Erika und die CDU das Fischfilet), sollten wir endlich Deutsch reden und sagen, daß eine Art DDR bereits installiert wurde.

    Die Deutschen sind so hirnverseucht, daß sie unbedingt eine Diktatur von rechts erwarten wollen, während eine linke bereits da ist. Ein Teelöffel ist kein Tee sondern ein Löffel. Eine Christlich Demokratische Union ist nicht unbedingt christlich oder demokratisch sondern vor allem Union. Ein Nationalsozialist ist kein Nationaler sondern ein Sozialist und damit links!

    Auf ansage.org gibt es einen Artikel von Beate Steinmetz zum Thema Auswandern. Dieser ist voll von Behauptungen, die ich nicht teilen kann. Die Hymne aufs deutsche Gesundheitssystem zB. Ihr Resumee ist dann auch zuhause zu bleiben und es auszusitzen. Hmm…

    Ramin schreibt von der „Freizügigkeit“. Gestern las ich, daß Portugal von gevaxxten EUlern nun keinen PCR mehr erzwingt – da mußte ich tatsächlich zweimal denken!! Es existiert eine EUweite, grundrechtsverachtende zwei Klassen Gesellschaft! Alles ganz normal!

    Die Menschen fragen sich: „Soll ich auswandern?“
    Und Beate Steinmetz fragt: „Wohin?“
    Aber wäre die bessere Frage nicht: „Soll ich bleiben?“ Das Wohin ist doch erstmal egal. Man kann doch immer weiterziehen – jedenfalls solange man nicht eingesperrt wurde.

  7. Aufgrund der Brisanz der Lage durch die Zuspitzungen der Corona-Krise in ich in den letzten Wochen bei Twitter vermehrt aktiv und versuche dort, über die tiefere Ursache der schon sehr viel länger andauernden Krise der Zivilisation / Globalen Krise, usw., die seit >15k Jahren grassierende Pandemie der Kollektiven Neurose und deren Heilungspotenzial, aufzuklären.
    Wer dort mal hineinschauen möchte: https://twitter.com/heureka47

    Ansonsten:
    Hier ein Extrakt meiner Erkenntnisse aus 74 Lebensjahren und davon die letzten 30 Jahre im Thema:

    „Kollektive Neurose“ (Wolfgang Heuer, 2019)

    Die tiefere Ursache aller Übel der „Zivilisation“ / „zivilisierten Gesellschaft“ ist „Die Krankheit der Gesellschaft“, eine „kollektive Neurose“, wie der (Gattungs-)Begriff in der Soziologie lautet.

    Leider sind die meisten derer, die davon wissen, aus Gründen eigener Befallenheit / Beeinträchtigung nicht befähigt, das wahre Ausmaß des Problems zu erkennen.

    Die sehr wenigen wahrheitsgemäßen Beschreibungen / Expertisen wurden / werden aus demselben Grund ignoriert, verschwiegen, geleugnet, bzw. die Autoren diskreditiert.

    Die Angst vor der Wahrheit ist pathologisch (neurotisch), kann aber – und muß (für die Heilung) – überwunden werden.

    Kollektive Neurosen bestehen aus den individuellen Neurosen der (Mehrheit der) Mitglieder des – jeweiligen, gemeinten – Kollektivs.

    Neurose verstehe ich primär als den Zustand zwischen seelischer Verletzung / Traumatisierung und grundlegender, natürlicher, Heilung.
    Neurose ist in Wahrheit weitaus mehr als die in manchen Veröffentlichungen beschriebenen auffälligen Symptome.

    Der größere Teil der Symptome „versteckt“ sich in der – angeblichen, vermeintlichen – „Normalität“ der zivilisierten Gesellschaft.
    Die Krankheit selbst „versteckt“ sich im Unbewußten der Befallenen.

    Im Zustand der Neurose befindet sich die Seele – die ich als rein energetisches (nichtmaterielles, feinstoffliches) Lebewesen sehe – in einer Art „Rückzugs- / Schutzhaltung“, wodurch ihr Leistungs-Potenzial für den materiellen (grobstofflichen) Aspekt des Menschen nur begrenzt verfügbar ist.

    Das Leistungs-Potenzial der Seele umfaßt im Wesentlichen ZWEI Komponenten:

    1.: ENERGIE (feinstoffliche Lebens-Energie, Kraft der Liebe und des Friedens, Heilkraft, usw.)
    und
    2.: INFORMATION (intuitive Erkenntnisse, Eingebungen, Ahnungen, Fügungen, Führung, usw.).

    Bei Mangel an diesen Komponenten kann kein wahres Leben / Sein, keine gesunde Entwicklung, stattfinden – so daß befallene Menschen auch nicht wahrhaft (geistig-seelisch) erwachsen werden können.

    (Kollektive) Neurose sehe ich als den wesentlichen Ursachenfaktor aller sogenannten „Störungen“ / „Krankheiten“ einschließlich der Störung(en) der Fähigkeiten zu wahrer Verantwortung und echten, menschlichen, Beziehungen.

    Kollektive Neurosen können sich steigern zu „kollektiven Psychosen“ wie Krieg, Bürgerkrieg, Aufstände, Terror(-ismus), Massaker, Genozid, usw..

    Bei fortgesetzter Nichterkenntnis / Nicht-Heilung droht der befallenen Population Untergang und Aussterben. Entsprechende Warnungen finden wir in der Literatur.

    Wir stehen in der Erfahrung dieser schlimmsten aller Krankheiten seit mehr als 10.000 Jahren – und vor der Herausforderung, sie nun endlich auch kollektiv zu erkennen und den Weg der grundlegenden, natürlichen, Heilung zu beschreiten.

    Das erfordert intensive wahrheitsgemäße Aufklärung – und zwar mit zunehmender Dringlichkeit; denn die Krankheit wächst exponentiell.

    Mehr dazu auf http://www.Seelen-Oeffner.de

  8. Es ist das schlechteste Deutschland nach Beendigung des 2. Weltkriegs und dem Untergang der DDR. Ein Land, in dem es sich immer schlechter leben lässt und für dessen Regierungen, ob im Bund oder Land, man sich nur noch schämen kann.

    1. „Die Welt, in der wir leben, ist die schlechteste aller möglichen Welten.
      Wäre sie nur um einen Grad schlechter, könnte sie überhaupt nicht existieren.“
      Soviel von Schopenhauer. Anders formuliert: „Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.“
      Wenn wir also Alles hinnehmen sind wir auch noch weitaus leidensfähiger.
      Bedeutet aktuell:Da kann ruhig noch Einiges kommen … Denn wäre unsere Toleranzschwelle bereits erreicht würden wir uns wehren und unseren Unmut somit kundtun und den Auslöser des Übels beseitigen …

  9. AUSWANDERN:
    in früheren Zeiten, zwang bittere Not die Menschen, fernab ihrer Heimat ein neues leben zu beginnen. Später wagten es dann abenteuerliche Naturen, ihr Glück im Ausland zu suchen.

    Heute sind unter den jährlich bis zu 280.000 Deutschen (2016) die die Bundesrepublik verlassen, viele, die der staatlichen Enge (Steuerlast, Meinungsfreiheit oder Konformitätsdruck) entfliehen wollen – am besten mit genügend Kleingeld und ausreichend Sprachkenntnis. Das sind vor allem nur die bestens Qualifizierten, Ausgebildeten, die heute ihre Heimat Deutschland verlassen; ein schlimmer Aderlass, welcher durch die Masseneinwanderung gering oder gar nicht qualifizierter Menschen ersetzt werden, die zum überwiegenden Teil in das deutsche Sozialsystem einwandern und dieses System für die Deutschen, hier schon länger lebenden Steuerzahler immer teurer wird, bei gleichzeitig verminderter Leistungen für dieselben!

    LG Wighard

  10. Kann sein dass der Kurt Tucholsky in seinem Essay DAS BÖSE GEWISSEN aus dem Jahre 1930 Deutschland vorausschauend erkannt hatte, weit über 1933? Google danach um festzustellen, wie recht er diesen erneuten Weg in die Diktatur fast genau vorausgesagt hatte, besonders was die Ausländer betrifft.

    1. Das hat wohl nicht nur Tucholsky gesehen, sondern viele andere auch – aber die Menschen mit Durch- / Überblick bzw. wahrer Weisheit sind seit dem „Sünden-Fall“, dem Ausbruch DER Störung / Krankheit in vorbiblischer Zeit, in der kleinen Minderheit.

      Der wirkliche „Sünden-Fall“ – der „Fall“ in die Absonderung / Abtrennung von der Seele und damit von Gott – gehört eigentlich nicht in die Legende von Adam und Eva, sondern in die von Adam und Lilith.
      Der Mensch(entyp), der durch Adam und Eva symbolisch dargestellt wird, ist schon „verändert“ – und die „Veränderung“ ist eingetreten bei einigen Exemplaren des Menschen(typs), der durch Adam und Lilith dargestellt wird.
      Es handelt sich um eine (kollektive) Traumatisierung einer Gruppe verwaister Kinder – wie ich vermute – und um den Verlust der bis dahin von homo sapiens in ~300.000 Jahren entwickelten und gepflegten gesunden Kultur.

      ***

      Die Warnungen vor Untergang und Aussterben stehen in den Heiligen Schriften und sind bereits vielfach bestätigt (!) durch die Untergänge aller Hochkulturen der nachvollziehbaren Geschichte. Oswald Spengler hat uns gewarnt mit seinem Werk „Der Untergang des Abendlandes“ und etliche weitere Autoren haben ähnliches getan. Leider haben unsere (Ver-)Führungseliten diese Hinweise ignoriert.
      Jetzt steht die globale zivilisierte Gesellschaft als gegenwärtige „Hochkultur“ am Rande des Abgrunds zum Untergang bzw. befindet sich schon im Untergangsprozeß – was aber ca. 99,9 % der Zivilisierten nicht erkennen / wahrnehmen können aufgrund ihrer schuldlos erworbenen inneren Abtrennung.

      Hier ein Extrakt meiner Erkenntnisse aus 74 Lebensjahren und davon die letzten 30 Jahre im Thema:

      Kollektive Neurose (Wolfgang Heuer, 2019)

      Die tiefere Ursache aller Übel der „Zivilisation“ / „zivilisierten Gesellschaft“ ist „Die Krankheit der Gesellschaft“, eine „kollektive Neurose“, wie der (Gattungs-)Begriff in der Soziologie lautet.

      Leider sind die meisten derer, die davon wissen, aus Gründen eigener Befallenheit / Beeinträchtigung nicht befähigt, das wahre Ausmaß des Problems zu erkennen.

      Die sehr wenigen wahrheitsgemäßen Beschreibungen / Expertisen wurden / werden aus demselben Grund ignoriert, verschwiegen, geleugnet, bzw. die Autoren diskreditiert.

      Die Angst vor der Wahrheit ist pathologisch (neurotisch), kann aber – und muß (für die Heilung) – überwunden werden.

      Kollektive Neurosen bestehen aus den individuellen Neurosen der (Mehrheit der) Mitglieder des – jeweiligen, gemeinten – Kollektivs.

      Neurose verstehe ich primär als den Zustand zwischen seelischer Verletzung / Traumatisierung und grundlegender, natürlicher, Heilung.
      Neurose ist in Wahrheit weitaus mehr als die in manchen Veröffentlichungen beschriebenen auffälligen Symptome.

      Der größere Teil der Symptome „versteckt“ sich in der – angeblichen, vermeintlichen – „Normalität“ der zivilisierten Gesellschaft.
      Die Krankheit selbst „versteckt“ sich im Unbewußten der Befallenen.

      Im Zustand der Neurose befindet sich die Seele – die ich als rein energetisches (nichtmaterielles, feinstoffliches) Lebewesen sehe – in einer Art „Rückzugs- / Schutzhaltung“, wodurch ihr Leistungs-Potenzial für den materiellen (grobstofflichen) Aspekt des Menschen nur begrenzt verfügbar ist.

      Das Leistungs-Potenzial der Seele umfaßt im Wesentlichen ZWEI Komponenten:

      1.: ENERGIE (feinstoffliche Lebens-Energie, Kraft der Liebe und des Friedens, Heilkraft, usw.)
      und
      2.: INFORMATION (intuitive Erkenntnisse, Eingebungen, Ahnungen, Fügungen, Führung, usw.).

      Bei Mangel an diesen Komponenten kann kein wahres Leben / Sein, keine gesunde Entwicklung, stattfinden – so daß befallene Menschen auch nicht wahrhaft (geistig-seelisch) erwachsen werden können.

      (Kollektive) Neurose sehe ich als den wesentlichen Ursachenfaktor aller sogenannten „Störungen“ / „Krankheiten“ einschließlich der Störung(en) der Fähigkeiten zu wahrer Verantwortung und echten, menschlichen, Beziehungen.

      Kollektive Neurosen können sich steigern zu „kollektiven Psychosen“ wie Krieg, Bürgerkrieg, Aufstände, Terror(-ismus), Massaker, Genozid, usw..

      Bei fortgesetzter Nichterkenntnis / Nicht-Heilung droht der befallenen Population Untergang und Aussterben. Entsprechende Warnungen finden wir in der Literatur.

      Wir stehen in der Erfahrung dieser schlimmsten aller Krankheiten seit mehr als 10.000 Jahren – und vor der Herausforderung, sie nun endlich auch kollektiv zu erkennen und den Weg der grundlegenden, natürlichen, Heilung zu beschreiten.

      Das erfordert intensive wahrheitsgemäße Aufklärung – und zwar mit zunehmender Dringlichkeit; denn die Krankheit wächst exponentiell.

      Mehr dazu auf http://www.Seelen-Oeffner.de

  11. Das eigentliche Problem sind doch nicht die 25% die das Problem erkennen, sondern die 75% die das nicht tun. Und da liegt genau der blinde Fleck aller liberaler, libertärer oder sonstiger Freiheitsfreunde. Sie verstehen einfach nicht, das Autonomie für die Masse keine Verheißung, sondern eine Bedrohung darstellt. Das Menschenbild der Aufklärung wird schlicht durch keinerlei Evidenz gestützt.

    Ich zitiere mal einen Kommentar (habe ich mir aufgehoben) aus einem anderen Blog der das Problem sehr kompakt darstellt:

    „Der Mensch ist von seiner psychomentalen Verfasstheit her (ich meine die neurobiologisch determinierte) mehrheitlich auf Sicherheit und Strukturrigidität ausgerichtet, nicht auf Freiheit und Autonomie. Linke Ideologie ist letztendlich Ausdruck dieser neurobiologischen Präferenz. Dass sie Reaktion auf die gesellschaftlichen Umstände sei, ist nur Rationalisierung. Die Emanzipation von dieser Verfasstheit ist nur dann möglich, wenn die Emanzipation situativ evolutionäre Vorteile bietet. Dies war in dem menschheitsgeschichtlich vernachlässigbar kurzen Moment der letzten paar Jahrhunderte der Fall und ist nun wieder vorbei. Dies zu erkennen und mittels entsprechender Inszenierung eines drohenden infektiologischen Armageddons zu beschleunigen, ist machtpolitisch zwar nicht wirklich genial, aber wurde handwerklich im großen und ganzen ordentlich vollzogen.“

    Kurz gesagt: Der „Westen“ kehrt in seinen Normalzustand zurück.

  12. Volle Zustimmung ! Wenn man es auf die Maske bezieht wird es wohl noch befeuert werden ! Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die Bild am Sonntag zeigt nun, was viele bereits befürchteten: Sollte die Maskenpflicht tatsächlich irgendwann aufgehoben werden, würde mehr als jeder zweite Bürger Deutschlands auch weiterhin eine Maske tragen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: