Tatort Corona: Von aufgeblasenen Zahlen, falschen Werten und verschleierten Fakten

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Die Corona-Spirale dreht sich immer weiter. Wenn Sie diese Zeilen lesen, hat die sogenannte Inzidenz in Deutschland womöglich bereits den bisherigen Höchstwert vom 22. Dezember 2020 überschritten. Damals betrug sie 197,6. Doch was bedeutet die Inzidenzzahl eigentlich? Lässt sich mit ihrer Hilfe ein Infektionsgeschehen eindämmen? Zeit, sich ein paar Fakten in Erinnerung zu rufen. Was man uns seit 20 Monaten als „7-Tage-Inzidenz“ verkauft, ist eine Mogelpackung. Das wissen Politiker, Journalisten und Juristen. Und doch war die Messzahl, die keinerlei wissenschaftlichen Anforderungen genügt, bis zum Sommer das einzig gültige Kriterium für die freiheitsberaubende Corona-Politik. Alles wurde mit einem Wert gerechtfertigt, der in seiner blamablen Einfältigkeit niemals als Steuerungselement hätte herangezogen werden dürfen. Dass er immer noch täglich veröffentlicht und sogar als Rechtfertigung für neue Verschärfungen missbraucht wird, liegt vor allem daran, dass der Durchschnittsbürger von Mathematik ebenso wenig versteht wie von den Naturwissenschaften. Wäre dies anders, ließen sich weder die Irrungen der Klima-, noch der Energie- oder der Corona-Politik durchsetzen. Wenden wir uns also der Frage zu, wie eine epidemiologische Inzidenz überhaupt definiert ist. Die Antwort ist einfach: Der Wert gibt die Anzahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Personengruppe und eines bestimmten Zeitraums an. Klingt banal? Ist es aber nicht. Denn für ein aussagekräftiges Ergebnis bedarf es zweier wesentlicher Voraussetzungen: Die Grundgesamtheit der untersuchten Personen muss bekannt sein und die Stichproben müssen repräsentativen Charakter besitzen. Mit Blick auf die „7-Tage-Inzidenz“ werden schon diese beiden Grundprämissen nicht erfüllt.

Wenn 200 von 100.000 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet werden, sind das 0,2% – da klingt eine Inzidenz von 200 ungleich besorgniserregender

Als die Kritik lauter wurde, weil sogar einige Journalisten das Bubenstück zu durchschauen begannen und erste Gerichte verschnupft reagiert hatten, entschloss sich die Politik, die „Hospitalisierungsrate“ einzuführen. Sie gilt seither als bestimmende Kennzahl für etwaige Beschränkungen. Auf ihren für die Legitimierung seuchenpolitischer Maßnahmen höchst ungeeigneten Corona-Inzidenzindikator wollen die Verantwortlichen aber nach wie vor nicht verzichten. Der Grund ist einfach: Zahlen beeindrucken. Je größer sie sind, um so mehr. Daher wird die „7-Tage-Inzidenz“ auch nicht als Prozentwert oder als Verhältniszahl in Bezug auf die politisch festgelegte Normgröße von 100.000 Personen angegeben. Niemand interessiert sich für Nachkommastellen oder Werte im Promillebereich. Panik würde wohl kaum aufkommen, gäbe das Robert-Koch-Institut bekannt, dass in einer mittelgroßen Stadt innerhalb einer Woche zusammengerechnet 200 von 100.000 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind, also 0,2% der Einwohner. Da klingt eine Inzidenz von 200 ungleich besorgniserregender. Die plumpen Taschenspielertricks erschöpfen sich aber keinesfalls in der Inzidenzwertberechnung. Man könnte auch auf die Vermengung von Mortalität und Letalität verweisen, die dazu führt, dass die verunsicherten Bürger das Todesfallrisiko weitaus höher einschätzen als es ist. Entscheidend für die Gefährlichkeit einer Pandemie ist allerdings nicht nur, wie viele Menschen an der Infektion versterben, sondern vor allem, ob diese überhaupt zu einer Übersterblichkeit jenseits statistischer Schwankungen und demografisch induzierter Anstiege führt. Dazu sollte man wissen, dass gerade einmal knapp 2% der Infizierten offiziell einer Covid-19-Erkrankung erliegen – trotz aller statistischen Anstrengungen.

Überall geht es darum, alles viel größer aussehen zu lassen als es ist, doch an einer Stelle bemühen sich die Verantwortlichen, die Fallzahlen kleinzureden

Dass die Erfassung der angeblich durch Corona Verstorbenen weltweit absichtlich so angelegt ist, um auch hier möglichst große Zahlen zu erzeugen, ist längst verbrieft. Noch im August des vergangenen Jahres hatte etwa England jeden als Corona-Toten erfasst, der irgendwann ein positives Testergebnis hatte. Nach heftiger Kritik wurde dies geändert, allerdings war das Ziel maximaler Panik bis dahin ohnehin längst erreicht. Seither fällt in die Corona-Sterbestatistik der britischen Gesundheitsbehörde jeder Verstorbene, der in den letzten 28 Tagen seines Lebens positiv getestet worden war – egal, ob er Symptome hatte oder nicht. Viel weniger fragwürdig ist dies nicht. Die offizielle Zahl der Corona-Sterbefälle soll dadurch um bis zu 40% überzeichnet sein. Nirgends wird akkurat gezählt, überall sind die offiziellen Zahlen viel zu hoch, weil zwischen „an“ und „mit“ bewusst nicht unterschieden wird. Stets geht es darum, alles viel größer aussehen zu lassen als es ist. Interessanterweise bemühen sich dieselben Verantwortlichen an anderer Stelle, die Fallzahlen kleinzureden: Ein Blick ins Zentralregister der Europäischen Arzneimittel-Agentur gäbe vermutlich tatsächlich Anlass zur Panik, würden dabei die Maßstäbe des Corona-Zahlenwerks angelegt. Hier gehört allerdings die empörte Zurückweisung jeglicher kritischen Nachfrage zur Staatsräson, obwohl sich die Größenordnungen der Fallzahlen von denen kaum unterscheiden, die man beim Virusgeschehen zur Panikmache nutzt. Auch die Tatsache, dass durch Fehlanreize und Versäumnisse der Politik immer weniger Intensivbetten zur Verfügung stehen, taugt durchaus für Panikattacken. Das ist für Lieschen und Michel aber dann wohl schon zu viel der Mathematik.

 

Peymani 2020

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24 Kommentare

  1. Der Blick in die Datenbank der EMA zeigt, dass genausoviele Menschen schwere bis tödliche Nebenwirkungen erleiden, wie Menschen die an Covid erkranken. Als selbst Denkender stelle ich dem Ganzen mein eigenes Kalkül gegenüber. Als Ungeimpfter kann ich die Nebenwirkungen/ Langzeitfolgen der Gen-Therapie ausschließen und habe eine 99,8-prozentige Chance, die „Pandemie“ auch ohne Gen-Therapie zu überleben. Genaugenommen habe ich die sogenannte „Pandemie“, als Genesener, schon überlebt und das zu Hause im Bett, ohne irgendwelche dokternde Doktoren. Ich halte das für eine sehr gute Risikobewertung und bedanke mich, ablehnend, trotzdem für das „charmante Angebot“, mich einer Gen-Therapie zu unterziehen. Allerdings weise ich jeden Zwang ,der gegen den gesunden Menschenverstand steht, empört zurück . Wohlan…

    1. Ich (ebenfalls ungeimpft) verhalte mich gewissermaßen genauso, wie Sie es beschreiben, halte mich also in Distanz zu der Impfung und ertrage die (rechtswidrige) Einschränkung meiner Rechte.
      (Gleichzeitig steht für mich, aus grundsätzlicher Erwägung, nicht infrage das meine Impfablehnung vielleicht doch falsch sein knnte.)

      Was mich quält ist aber: ich bin sehr gut ausgebildet, ich kann mir eine valide Meinung selbst bilden, aber wie viele Millionen können das nicht und sind deshalb hilfloser ‚Spielball‘ Anderer – und was kann man dagegen nur tun?
      Oder ist diese Feststellung (=’Spielball‘ Anderer) etwas was ich nicht sagen sollte, weil Freiheit auch das quasi Recht auf Unwissenheit umfasst? Ist also mein Versuch diesen Leuten helfen zu wollen fähig zu werden sich eine valide Meinung zu bilden, auch nur ein Angriff auf deren Freiheit?

      1. Die Frage ist nicht Impfen ja oder nein, sondern der gesellschaftliche Umgang damit. Was heute alternativlos ist, war vor 2 Jahren noch verfassungswidrig. Ochlokratie nannten die Griechen einen Staat, in dem die öffentliche Meinung über dem Gesetz steht. Die Ochlokratie ist die böse Schwester der Demokratie und sie ist hochgefährlich, weil die Kontrolle der öffentlichen Meinung absolute Macht bedeutet.

  2. Die Inzidenz-Werte sind unrichtig und haben eigentlich keine Aussagekraft … das ist auch meine Meinung, aber was weiter?

    Warum überkommt mich das Gefühl das auch Liberale denken könnten: wenn die Werte denn richtig und aussagekräftig wären, könne es notfalls doch angemessen sein am geltenden Recht vorbei zu regieren?
    Warum überkommt mich generell das Gefühl das die Mehrheit der Bürger meint, wenn nur das ‚Corona-Regime‘ endet ist wieder alles gut und Verbrechen die durch den Staat gegangen werden müssen lediglich beendet, aber nicht durch juristische Aufarbeitung und Bestrafung geandet werden.

  3. Der Inzidenzwert gehört zur Strategie mit Maske, dem 1-bis-3G-Theater, den zunehmenden Diskriminierungen für Ungeimpfte und deren faktischen Ausschluss aus dem sozialen Leben. Inzidenz von 200 bedeutet von 100 000 Menschen sind 200 positiv getestet worden. Das sind keine Fälle, denn die meisten stecken dieses Virus über ihr Immunsystem locker weg. Leider liest man auch in alternativen Foren immer von «Fällen»: Sprache ist zwar nicht Mathematik, aber auch sie muss genau sein. Das Chaos um Massnahmen zu Corona ist nicht zuletzt auch der Sprachverschluderung zuzuschreiben und zwar weltweit. Zurück zu den Zahlen. Von 0,2 Prozent der positiv Getesteten werden 2 Prozent wirklich krank, das macht in Ihrem Zahlenbeispiel vier (!) Menschen, in einer Millionenstadt also 40, von denen wiederum nur ein Bruchteil auf der Intensivstation landet, von denen wiederum nur ein Bruchteil stirbt. Das gibt, wenn man alles berücksichtigt eine offizielle Zahl von 0,06 Prozent der gesamten Weltbevölkerung, die an Corona gestorben sind, wobei die Schummeleien von angeblich an Corona Gestorbenen (weil die Krankenhäuser damit zusätzliches Geld verdienen, sprich die Honorare der Chefärzte und Krankenhausdirektoren merkbar ansteigen) noch nicht einmal eingerechnet sind. Pandemie? Wenn es nicht so traurig wäre, was mit unseren Gesellschaften passiert, eine «kulturelle und zivilisatorisch Enthemmung» (Alexander Meschnig), die alle Lebensbereiche vergiftet, müssten wir uns die Bäuche halten vor Lachen.

  4. Aus „ an oder mit Corona „ ist inzwischen „ in Zusammenhang mit Corona „ geworden, ich frage mich, ob jetzt auch als Coronatote zählen die in Zusammenhang mit der Impfung verstorben sind.

  5. Was mir bei Ihrem Artikel fehlt, ist, dass hier so getan wird, als ob die positiven Testungen wirklich Infektionen wären. Wir wissen doch alle, dass der Test keine Coronainfektion nachweisen kann. Das sollte eigentlich Grundwissen sein. Der Fakt, dass die Pandemie nur ertestet wird, muss immer wieder gesagt werden, so dass sie jeder verinnerlicht. Sie beziehen sich auf die von Anfang an fragwürdigen Zahlen, ohne dass gesagt wird, dass die Zahlen auf der Grundlage eines Testes, der dazu nicht in der Lage ist, kommuniziert werden. Bei falscher Grundlage ist absolut JEDES Zahlenwerk falsch!

    1. > Der Fakt, dass die Pandemie nur ertestet wird, muss immer wieder
      > gesagt werden, so dass sie jeder verinnerlicht.

      Verzeihung nur hier irren Sie selbst, denn selbst bei Anerkennntnis aller falsch-positiven oder methodisch falschen Tersts als richtig, sind wir weit von einer Pandemie entfernt.

      Erinnern wir uns deshalb besser an die Lügen die am Anfang standen, damit die Bürger beim Thema „Notzulassungen von Impfstoffen“ nicht aufbegehren:
      es waren und ‚einige Hunderttausend‘ bis zu 2 … 4 Mio Corona-Tote in Deutschland für 2020 prognostiziert …

  6. Danke liberale Warte. Mein Kommentar wird nicht angenommen, weil ich auf den falschen Test hingewiesen habe. So sieht es also mit lieberal aus.

    1. Das ist eine unbegründete Unterstellung, für die mir offen gesagt das Verständnis fehlt. Ich betreibe den Blog als One-Man-Show und sitze nicht rund um die Uhr vor der Kiste. Neue Kommentatoren werden von mir freigeschaltet, was ich selbstverständlich auch in Ihrem Fall tue. Um mehr Respekt darf ich dennoch bitten. Gutes Benehmen setze ich bei meinen Lesern voraus, bin aber auch bereit zu reagieren, wenn dies fehlt.

      Beste Grüße,
      Ramin Peymani

  7. Das Spiel mit den bombastischen Inzidenzwerten ist zutiefst unseriös, weil die meisten Menschen es nicht durchschauen. Die Inzidenzwerte suggerieren eine hohe Zahl von Erkrankten, wobei nicht nach der Schwere der Krankheit differenziert wird und auch die Entwicklung Zahl der Getesteten, von der der Inzidenzwert abhängt, nicht mitgeteilt wird. Die Inzidenzwerte haben den Zweck, die Menschen zu veranlassen, sich impfen zu lassen. Dabei hat sich inzwischen herausgestellt, dass die Impfung – schönfärberisch als Immunisierung bezeichnet – nicht immunisiert, was auf die Mutation des Virus zurückzuführen sein dürfte. Nun behaupten die Experten, die Impfung bewirke einen schwächeren Krankheitsverlauf, was genauso für den Krankheitsverlauf bei Ungeimpften behauptet werden kann. Einen Beweis legen sie nicht vor. Es wird einfach ins Blaue hinein behauptet nach dem Motto, die Menschen werden es schon glauben. Man weiß nicht einmal genau, wie viele Geimpfte es gibt und kennt die Anzahl der ausschließlich an Corona Erkrankten nicht. Gravierende Maßnahmen werden aufgrund unzureichend ermittelter Fakten getroffen. Das angeblich moderne Deutschland ist zum Chaos-Land mutiert, siehe Flughafen Berlin, Evakuierung Kabuls und die hysterische Klimadebatte mit unabsehbaren wirtschaftlichen Folgen.

    1. > Das Spiel mit den bombastischen Inzidenzwerten ist zutiefst unseriös,
      > weil die meisten Menschen es nicht durchschauen.

      „weil“? d.h. es wäre nicht unseriös, wenn die Meisten es durchschauen würden?

      > und auch die Entwicklung Zahl der Getesteten, von der der Inzidenzwert abhängt,
      > nicht mitgeteilt wird.
      Kann es sein, das Sie unzureichend informiert sind?
      https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Testzahl.html

      > Nun behaupten die Experten, die Impfung bewirke einen schwächeren Krankheitsverlauf,
      > was genauso für den Krankheitsverlauf bei Ungeimpften behauptet werden kann.

      Ja, und das geschiet ja auch seitens der (anderen) Experten, die letztere Meinung vertreten.

      1. Das RKI gibt die Details zu den Getesteten nur wöchentlich bekannt. Das reicht nicht. Schließlich gibt es die Inzidenzwerte täglich bekannt und man hat keine Ahnung, wie sich diese zu der Anzahl der Tests verhalten. Warum arbeitet das RKI hier nicht mit Kennziffern, die das Verhältnis der Anzahl der Getesteten zu den Inzidenzwerten enthalten? Was den Krankheitsverlauf bei Geimpften und Ungeimpften betrifft, so steht Behauptung gegen Behauptung. Derjenige, der aus seiner Behauptung die Notwendigkeit zur Impfung ableitet, muss seine Behauptung hieb und stichfest beweisen. Diesen Beweis habe ich noch nicht gefunden. Sollte es ihn geben, lasse ich mich gerne überzeugen.

        1. > Warum arbeitet das RKI hier nicht mit Kennziffern, die das Verhältnis
          > der Anzahl der Getesteten zu den Inzidenzwerten enthalten?

          Weil die täglichen Daten ohnehin ungenau sind und das RKI _davon_ ausgehend auch keine Empfehlungen ableitet.
          (die Daten sind z.B. deshalb ungenau weil es in Praxis nicht gelingt diese immer rechtzeitig auszuwerten, d.h. das RKI könnte genaue Tagesdaten nur dann veröffentlichen wenn das mit Verzögerung erfolgt – mutmaßlich würden 48 Stunden Verzögerung genügen, aber das ist meine rein persönliche Annahme)

          > Derjenige, der aus seiner Behauptung die Notwendigkeit zur Impfung ableitet,
          > muss seine Behauptung hieb und stichfest beweisen.

          Diese Forderung ist derzeitig praktisch nicht erfüllbar, da die Impstoffe nur auf Basis von Notzulassungen eingesetzt werden und also nicht die reguläre Zulassung durchlaufen haben, was insbesondere auch heisst das niemand Langzeitfolgen abschätzen kann und also diese Langzeitfolgen mit in die Beurteilung von Nutzen und Gefahren einfliessen lassen kann.
          Man muss diese Situation auch quasi ‚beiderseitig‘ gerecht beurteilen, denn es wäre falsch garnichts zu tun (so wie andererseits ein Impfzwang falsch wäre), solange man keine regulär zugelasenen Impfstoffe hat. Das resultierende Risiko in SO EINER Situation zu tragen, ist wirklich etwas das jeder Mensch frei entscheiden können sollte, weil ja auch dem behandelnden Arzt die Hände gebunden sind eine begründete Empfehlung zu geben.

  8. Als kritischer Betrachter des Wissenschaftssystems habe ich seit Jahren Freude an der Abteilung „Lug und Trug mit der Statistik“ – bis zu Corona fand man in der Tat ein großes Reservoir an schlichten Unverstand, Unvermögen und wohl auch arglistiger Täuschung – manch Skurriles gab auch Anlass zum Schmunzeln. Mit Corona ist mir das Lachen vergangen. Bis dahin haben sich die Fälscher und Trickbetrüger in der Regel selbst geschadet – wenn der Schwindel aufflog. Im Falle der von Ihnen in dem Fall der Inzidenz paradigmatisch geschilderten quantitativen Argumentationsverwirrung müssen wir davon ausgehen, dass hier ganze Populationen geschädigt worden sind und die Verursacher sich demnächst billig aus der Affäre ziehen werden. Sie betonen zu recht die Notwendigkeit eines Bezugs zur Mathematik. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die mathematische Bildung – die als Bildung in Deutschland nie sonderlich hoch angesehen war – mittlerweile den Bach herunter gegangen ist. Ich habe als „Helfer in der Not“ erleben müssen, dass z.B. die Lösung von einfachen linearen Gleichungen für Abiturienten ein Buch mit sieben Siegeln ist – wenn noch Brüche auftauchen beginnt oft die Panik. Kann man sich dann wundern, wenn eine angeblich promovierte Physikerin angeblich exponentielles Wachstum erfolgreich einem Publikum verkaufen kann, das auf seine flächendeckende Dyskalkulie auch noch stolz ist.? Nach dem Ende der DDR haben sich viele Wessis auf die Schenkel geklopft, als die Manipulationen der DDR-Statistik bekannt wurden – nach dem Motto: mein Gott was waren die Ossis doof. Obwohl Geistesriesen wie Günther Grass und Jürgen Habermas von einem „Vierten Reich“ fantasierten, indem sie der manipulierten Wirtschaftsstatistik der DDR auf dem Leim gegangen sind. Die Verweigerung rationalen Denkens und seiner speziellen mathematischen Ausprägung verweist auf ein weiteres fatales Ergebnis der Merkeljahre: dem totalen Zerfall von Wissen und Bildung.

  9. Man hat eben aus einer Promille Pandemie ( hab ich schon am Anfang dieser PP gesagt ) eine große aus dem Hut gezaubert. Grund dieses Tuns war unsere Weiber in Angst und Panik zu versetzen damit sie wie die Häsin vor der Schlange erstarrt. Denn man wußte das die Frauen dann ihre Männer mitnehmen in die Angsterstarrung. Ohne dies hätten die Männer nicht solange mitgemacht. Im übrigen hätte man schon vor Jahrzehnten wissen können das asiatische Viren durchaus stärker in ihrer Wirkung sein können wie z.B. mit der Hongkong Grippe ( ~ 1969/70 ) und den 40 000 Toten allein in der damaligen BRD. Da waren auch stellenweise die Flure in den Krankenhäusern voll.
    Verschärft wird das ganze mit dem kriminellem Affentheater Maske anstatt unserer besten Verbündeten in diesem Punkt die Arbeit leichter zu machen.
    Wer daß ist ?
    Das ist Tante “ Schwerkraft “ Die die den normalen Atemtröpfchen mit den ganzen Viren und Bakterien nach wenigen Metern “ Hallo “ sagt. Wir haben Millionen davon auf uns und in uns und auch viel gefährlichere, ohne wäre Homo Sapiens und seine Vorgänger schon längst ausgestorben Bei Aerosolwolken wie sie mit Masken ausgestoßen werden tut sie das nicht bzw. fast garnicht. Diese füllen ganze Räume Stundenlang. Diese benetzen sämtliche Oberflächen. Wir atmen sie wieder ein oder durch Schmierinfektion, da helfen auch keine Kassen mit Plexiglas ( im Gegenteil die Wolken werden dort komprimiert ). Dazu kommt der Umgang mit der nach DIN Norm Staubmaske ( FFP2 ). Die wenigsten wechseln sie nach Gebrauch oder setzt sie richtig auf. Und so parken wir nicht nur die Viren sondern erhöhen auch noch die Virenlast.

  10. Inzidenz-Rechenfehler:
    Beispiel: Wenn man eine korrekte repräsentative Stichprobe der Weltbevölkerung berechnet, so ist jeder 4. Mensch ein Chinese, aus 1:4. Nehmen wir aber selektiv ein Dorf im Taunus (mit 3000 Einwohnern und den 3 Chinesen aus dem China-Restaurant), so kommt man auf ca. 1:1000, oder hochgerechnet 100 von 100.000. Das ist eine selektive Stichprobe, aus der man nicht auf 100.000 hochrechnen kann.
    Die sogenannten Inzidenzen in Deutschland sind gleichermaßen KEINE repräsentative Stichprobe.
    Statt dessen ist es eine selektive Stichprobe der Testbereiten, also Kino-, Museums- Restaurantbesucher, Sportfreunde, Teilnehmer von Versammlungen, und vor allem SCHULKINDER.
    Diese Bias ist also eine Verzerrung zugunsten (oder Ungunsten) der Mobilen, Versammlungs- und Veranstaltungsfreudigen Bürger, aber nicht repräsentativ für die hochgerechneten 100.000 Menschen in 7 Tagen.
    Politikern, (also Menschen, die teils Wirtschaft studiert haben und ein wenig Ahnung von Statistik haben müßten), die uns dies so falsch präsentieren, kann man leider nur unterstellen, daß sie Verdummen wollen oder selbst keine geistigen Leuchten.

  11. Hallo Leute, hallo Ramin Peymani !

    Corona öffnet viele Menschen die Augen, was Macht bzw. _missbrauch bedeutet.
    Für mich ist es eine Frage meiner Seele!
    Es haben sich zwei Blöcke (absichtlich?!) entwickelt, wobei viele bei dem einen Block einfach so (zur Entschuldigung aus existenzieller Notwendigkeit heraus) mitziehen und inzwischen die Mehrheit bildet. Dieser Block (Meinung) wird gebildet von der Machtausübenden Gewalt und setzt sich durch. Daher geht es nicht mehr um Diskurs, Fakten oder ähnliches.
    Es wird die Impfpflicht kommen, was bereits mit der Impfkampagne des geleiteten Staats längst beschlossen ist.
    Zu mir: Auf mich kommen drangsalierte Zeiten zu. Ich werde mich nicht mehr impfen, komme da was wolle (Hallo, die Ihr alles überwacht!). Ich war 12 Jahre obdachlos. Ich werde wohl wieder meine Wohnung verlieren, weil ich mich nicht impfen lassen werde. Ich werde auch nicht in einem Obdachlosen-Wohnheim übernachten dürfen, weil ich mich nicht impfen lassen werde. Ich werde selbst im Winter mit einem Zelt weggeschickt werden, weil ich mich nicht impfen lassen werde. Und vielleicht im Gefängnis landen, wo man mich möglicherweise impfen lassen „muss“!
    Aber meine Seele werde ich mir bewahren!

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